So stellst du die Ado­be Updates rich­tig ein

So stellst du die Ado­be Updates rich­tig ein

Wir stel­len in unse­ren Work­shops immer wie­der fest, dass es bei Nut­zern der Ado­be Crea­ti­ve Cloud häu­fig Unklar­hei­ten dar­über gibt, wie Ado­be Updates kon­kret funk­tio­nie­ren. Zuge­ge­ben, Ado­be prä­sen­tiert uns hier eine Benut­zer­ober­flä­che, die sich zu Tei­len nicht intui­tiv bedie­nen lässt und unter Umstän­den mit gewis­sen Fall­stri­cken ver­bun­den ist. Wir erklä­ren dir das gerne.

Die fol­gen­den Infor­ma­tio­nen gel­ten für Anwen­der mit Indi­vi­du­al-Lizenz oder Team-Lizenz. Wenn du eine Enter­pri­se-Lizenz nutzt, regelt der Admin die­se Din­ge für dich.

 

Die ver­schie­de­nen Ver­si­ons­num­mern dei­ner Ado­be Programme

Wir müs­sen unter­schei­den zwi­schen der Neben­ver­si­ons­num­mer und der Haupt­ver­si­ons­num­mer; im eng­li­schen Minor­re­lease und Major­re­lease genannt.

Die Haupt­ver­si­ons­num­mer ist die Zahl vor dem Punkt. Also z.B. „17.1“,  „18.2“ oder „19.10“. Die­se Ver­sio­nen sind extrem wich­tig, vor allem für Pro­gram­me wie InDe­sign. Denn InDe­sign-Datei­en sind nicht „abwärts­kom­pa­ti­bel“. Das bedeu­tet, dass man eine Datei, die man in InDe­sign Ver­si­on 18  gespei­chert hat, nicht ohne wei­te­res in InDe­sign Ver­si­on 17 öff­nen kann.

Ande­re Pro­gram­me sind da nicht so emp­find­lich. Zur all­ge­mei­nen Ver­wir­rung „ver­steckt“ Ado­be die­se Haupt­ver­si­ons­num­mer und nennt sie statt­des­sen 2021, 2022. Hier muss der Anwen­der also höl­lisch aufpassen.

Wel­che Ver­si­on aktu­ell auf dem Rech­ner instal­liert ist, sieht man am bes­ten im „Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ Pro­gramm. Als ich den Screen­shot gemacht habe, hat­te ich also von Pho­to­shop die „Haupt­ver­si­ons­num­mern“ 23 und 22 installiert.

Die Neben­ver­si­ons­num­mer oder Minor­re­lease ist der Teil rechts vom ers­ten Punkt. Also z.B. „17.1“,  „17.2.3.09“ oder „17.10.800“. Die Datei­en der Pro­gram­me sind (im Nor­mal­fall) inner­halb der Haupt­ver­si­ons­num­mer kompatibel.

Ein­mal hat Ado­be eine Ver­si­on von InDe­sign ver­öf­fent­licht mit Neben­ver­si­ons­num­mer, die nicht kom­pa­ti­bel war: eine InDesign-CS5.5‑Datei konn­te man mit InDe­sign CS5.0 nicht öff­nen. Aber das ist lan­ge her.

Die­se Neben­ver­si­ons­num­mer ver­öf­fent­licht Ado­be für Bug­fi­xes und Sicher­heits­up­dates. Bug­fi­xes behe­ben Pro­gram­mier­feh­ler und Sicher­heits­up­dates schlie­ßen Lücken, die für Schad­code (Viren) genutzt wer­den können.

 

Geschmacks­fra­ge: Update Ja oder Nein oder Beides?

Die Fra­ge, die man sich nun stel­len muss, ist, ob man Updates von Ado­be haben möch­te. Ich den­ke, die rich­ti­ge Ant­wort lau­tet „Ja“. Denn zum einen bezah­len wir Ado­be genau dafür Monat für Monat, dass kon­ti­nu­ier­lich an der Soft­ware gewer­kelt wird. Zudem ist es eine gute Idee, sicher­heits­be­ding­te Updates durch­zu­füh­ren, um sich vor Hackern zu schüt­zen. Aber möch­te man auch immer alle Updates von Haupt­ver­si­onnum­mern? Das ist Geschmacks­sa­che! Ist man neu­gie­rig und arbei­tet immer ger­ne mit dem Neu­es­ten, dann will man das. Arbei­tet man aber in einem gro­ßen Team und muss gewähr­leis­ten, dass die Datei­en kom­pa­ti­bel sind, kann man unter Umstän­den nicht immer sofort auf die neu­es­te Ver­si­on updaten.

Ich sage es vor­weg: Ado­be erlaubt lei­der kei­ne Unter­schei­dung zwi­schen Haupt- und Neben­ver­si­ons­num­mer. Das ist ärgerlich.

Und eine Info noch: Haupt­ver­si­onnum­mern ver­öf­fent­licht Ado­be im Nor­mal­fall nur ein­mal im Jahr und zwar zur Haus­mes­se „Ado­be Max“. Neben­ver­si­onnum­mern erschei­nen monat­lich, teil­wei­se häu­fi­ger. Infor­ma­tio­nen zu den Sicher­heits­up­dates ver­öf­fent­licht Ado­be hier: https://helpx.adobe.com/security.html/security

 

„Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ App ist der Dreh- und Angelpunkt

Die wich­tigs­te Ein­stel­lung für die wei­te­ren Schrit­te fin­det man in der „Crea­ti­ve Cloud Desk­top” App unter ( Datei > Vor­ein­stel­lun­gen > ) All­ge­mein > Ein­stel­lun­gen > Crea­ti­ve Cloud bei Anmel­dung star­ten. Nur wenn dies ein­ge­schal­tet ist und damit die App läuft, kann sie über Updates informieren.

Die nächs­te wich­ti­ge Ein­stel­lung befin­det sich unter All­ge­mein > Ein­stel­lun­gen > Crea­ti­ve Cloud lau­fend aktua­li­sie­ren. Auch dies soll­te ein­ge­schal­tet sein, damit die­se wich­ti­ge Soft­ware immer auf dem neu­es­ten Stand ist. Soll­te es in Zukunft eine Ver­si­on der „Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ App geben, die nicht kom­pa­ti­bel mit dem eige­nen Betriebs­sys­tem ist, wird das Update nicht aus­ge­führt. Hier kann man sich also sicher wähnen.

Mög­li­che Updates der ein­zel­nen Ado­be-Pro­gram­me kann man sich zunächst ein­mal mel­den las­sen, bevor sie instal­liert wer­den. Dann weißt das „Crea­ti­ve Cloud“ Sym­bol in der Menü­zei­le (macOS) oder Tas­kleis­te (Win­dows) mit einem klei­nen roten Punkt dar­auf hin.

Dies stellt man ein in der „Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ App unter Benach­rich­ti­gun­gen > Appli­ka­ti­ons­up­dates. Dies soll­te man nun ein­schal­ten, damit Benach­rich­ti­gun­gen zu ver­füg­ba­ren Updates für die instal­lier­ten Pro­gram­me erscheinen.

 

Wie auto­ma­tisch sol­len Updates gela­den werden?

Schau­en wir uns in der „Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ App mal dies an: Datei > Vor­ein­stel­lun­gen > Appli­ka­tio­nen > Auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­rung.

Wenn der Schal­ter aus­ge­schal­tet ist, dann pas­siert nichts, wenn Ado­be eine neue Ver­si­on ver­öf­fent­licht. Du bekommst so kei­ne Soft­ware instal­liert, weder Haupt- noch Neben­ver­si­ons­num­mer. Du behältst die Soft­ware, die du hast.

Wenn der Schal­ter bei „Auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­rung“ ein­ge­schal­tet ist, wird die neue Ver­si­on auto­ma­tisch her­un­ter­ge­la­den und Installiert.

Ich erwähn­te es wei­ter oben schon ein­mal: Ado­be unter­schei­det da lei­der nicht zwi­schen Haupt- und Neben­ver­si­ons­num­mer. Bedau­er­li­cher­wei­se! Denn, wenn man „Bug­fi­xes“ und Sicher­heits­up­dates haben möch­te, muss man die „Auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­rung“ ein­schal­ten. Dann bekommt man aber auch die neu­en Haupt­ver­si­ons­num­mern.

Unter den „Erwei­ter­ten Optio­nen“ kann man nun noch ein­stel­len, ob die Ein­stel­lun­gen und Vor­ein­stel­lun­gen der Vor­gän­ger­ver­si­on über­nom­men wer­den sol­len und ob die älte­re Ver­si­on ent­fernt wer­den soll. Was für jeden per­sön­lich und für die ein­ge­setz­te Soft­ware die rich­ti­ge Ein­stel­lung ist, hängt jetzt von ein paar Para­me­tern ab.

Arbei­tet man im Team oder allein? Wel­che Ver­sio­nen und wel­che PlugIns nut­zen Kun­den und Part­ner­un­ter­neh­men? Arbei­tet man mit Soft­ware, die nicht rück­wärts­kom­pa­ti­ble Datei­en erzeugt? Wie sicher muss der Pro­zess sein? Wie voll ist die Fest­plat­te bzw. der Server?

Ich per­sön­lich habe bei InDe­sign natür­lich ein­ge­stellt, dass jedes Update instal­liert und kei­ne alte Ver­si­on ent­fernt wer­den soll. Bei Bridge möch­te ich auch die neue Ver­si­on aber die alte kann ent­fernt werden.

Mit dem Schal­ter „Update“ kann man im Übri­gen eine manu­el­le Suche star­ten, wenn man die Fäden sel­ber in der Hand hal­ten will. Dies soll­te man wegen der Sicher­heits­up­dates aber auch regel­mä­ßig tun!

Übri­gens: Es hält sich hart­nä­ckig das Gerücht, man kön­ne nicht meh­re­re Ver­sio­nen der Ado­be Pro­gram­me auf einem Rech­ner instal­liert haben. Das gilt für Acro­bat. Die ande­ren Pro­gram­me, InDe­sign, Pho­to­shop, Illus­tra­tor usw. kön­nen aber mit meh­re­ren Ver­sio­nen instal­liert sein. 

Link zur Doku­men­ta­ti­on von Adobe

Kom­men­tar

Bei die­sen Ein­stel­lun­gen soll­te man genau auf­pas­sen. Zum einen besteht die Gefahr ein Update zu ver­pas­sen und sich mit Pro­gramm­feh­lern her­um­zu­schla­gen, die „eigent­lich“ nicht mehr bestehen. Oder man arbei­tet noch mit Sicher­heits­lü­cken, die bereits lan­ge geschlos­sen sind. Zum ande­ren besteht aber auch die Gefahr, dass man sich sei­ne pro­duk­ti­ve Soft­ware updatet und PlugIns nicht mehr funk­tio­nie­ren oder Kun­den und Kol­le­gen die Datei­en nicht mehr öff­nen kön­nen. Letz­te­res ist bei InDe­sign ein gro­ßes Thema.

Aber, jetzt weißt du, wel­che Regeln bei der Ein­stel­lung die­ser Para­me­ter wich­tig sind und es kann nichts mehr schiefgehen!

Chris­toph Steffens

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Tei­len
Satz­kis­te ist stol­zer Por­tal­part­ner von Hilfdirselbst.ch

Satz­kis­te ist stol­zer Por­tal­part­ner von Hilfdirselbst.ch

hilfdirselbst.ch beher­bergt defi­ni­tiv die bes­ten Foren für die gra­fi­sche Indus­trie im deutsch­spra­chi­gen Raum. Wir, die Satz­kis­te, sind seit März nun stol­zer „HDS Por­tal­part­ner“ und rei­hen uns ein in so illus­tre Namen wie „Impres­sed“ oder „Cal­las“ oder Ver­bän­de der Druck­in­dus­trie in der Schweiz.

 

Hilf dir selbst – das Forum

HDS ist jedoch mehr als eine Samm­lung von Foren. Wenn­gleich die­se ganz sicher die bes­ten sind, die man im deutsch­spra­chi­gen Inter­net fin­den kann. Zu errei­chen sind sie unter https://www.hilfdirselbst.ch/foren. Egal, ob es eine Fra­ge ist zu InDe­sign, Illus­tra­tor oder Pho­to­shop, oder irgend einem ande­ren Pro­gramm der Ado­be Crea­ti­ve Cloud, hier wird flott gehol­fen. Aber auch ande­re Pro­gram­me wie Quark XPress, Corel oder die Affi­ni­ty-Suite wer­den unterstützt.

Wei­ter­hin kann man sich ver­trau­ens­voll wegen über­grei­fen­der The­men mel­den. Es gibt Foren zu Digi­tal Publi­shing, Java­Script, App­le­Script, Color­ma­nage­ment, PDF und vie­len mehr. Neben der Viel­zahl der The­men zeich­net aber eines die Foren von HDS aus: Die Benut­zer sind erst­klas­si­ge Exper­ten Ihres Faches und hilfs­be­reit! Man kann hier jetzt kein „name­drop­ping“ star­ten, weil immer ein Name feh­len wür­de. Aber die Qua­li­tät der Ant­wor­ten ist über­ra­gend und sucht ihres­glei­chen in ande­ren Foren.

Was zuneh­mend begeis­tert: Es feh­len die „übli­chen“ aggres­si­ven Ant­wor­ten, die man aus den „neu­en“ Sozia­len Medi­en kennt. „Les´ mal das Hand­buch“; „hast du kei­ne ausbildung!!!11!elf?“ usw. wird man im HDS-Forum nicht als Reso­nanz bekom­men. Statt­des­sen nütz­li­che Tipps, inter­es­san­te Links und gute Hin­wei­se.

Immer wie­der wer­de ich über­rascht von der Geschwin­dig­keit, in der geant­wor­tet wird! Es ver­ge­hen nicht sel­ten nur ein paar Minu­ten, bis eine genia­le Ant­wort geschrie­ben wird. OK, die­ser Rekord wird nicht immer ein­ge­hal­ten. Nicht ver­ges­sen: Es kommt auch dar­auf an, wie man die Fra­ge schreibt. Da geht es ein­mal um den Ton. Zum ande­ren aber auch dar­um, ob es gelingt, die Fra­ge so zu for­mu­lie­ren, dass das Pro­blem und die Situa­ti­on den ande­ren Benut­zern ver­ständ­lich gemacht wer­den kann.

Dir ist das alles viel zu viel und du hast Angst den Über­blick über die Bei­trä­ge in den Foren zu ver­lie­ren? Kein Pro­blem. Du ent­schei­dest, wel­che Foren du per Email „abon­nie­ren“ und wel­che „The­men“ du beob­ach­ten möch­test. Natür­lich kannst du jedes Forum ein­zeln per RSS abon­nie­ren! Gera­de die­se Punk­te spre­chen für ein „old­school“ Forum wie HDS im Gegen­satz zu neu­mo­di­schen Face­book Sei­ten. Da ent­schei­det näm­lich Face­book, wel­che Inhal­te du prä­sen­tiert bekommst und da geht ger­ne wich­ti­ges verloren.

 

Mehr als ein Forum

Natür­lich ist HDS mehr als ein Forum.  Die InDe­sign-Script-Daten­bank ist legen­där. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. In Aktu­ell, Tipps und Tuto­ri­als fin­det man genau dies. Aktu­ell ein her­vor­ra­gen­des Video zum The­ma Ein­füh­rung in die Welt der digi­ta­len Bild­grös­se und Auf­lö­sung. Wei­ter geht es mit Hin­wei­sen zu Ver­an­stal­tun­gen, wenn­gleich die ein wenig schweiz-las­tig sind.

Kom­men­tar

Wir sind auf jeden Fall mäch­tig stolz dar­auf „Por­tal­part­ner“ zu sein und so die Mög­lich­keit zu haben uns auf die­ser Platt­form zu prä­sen­tie­ren. Ger­ne hel­fen wir tat­kräf­tig dabei HDS wei­ter zu ent­wi­ckeln und zu „beflü­geln“.

Chris­toph Steffens

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Kor­rek­tur­work­flow mit Acro­bat: PDF Kom­men­ta­re laden ewig

Kor­rek­tur­work­flow mit Acro­bat: PDF Kom­men­ta­re laden ewig

Wer mit Acro­bat und PDFs einen Kor­rek­tur­work­flow mit sei­nem Kun­den oder Dienst­leis­ter lebt, ist in die­se Fal­le viel­leicht schon ein­mal gelau­fen. Und im schlimms­ten Fall ist es noch nicht ein­mal auf­ge­fal­len. Wenn im PDF sehr vie­le Kom­men­ta­re ent­hal­ten sind, kann es ewig dau­ern, bis die­se in Acro­bat gela­den sind. Das kann in der gemein­sa­men Arbeit zu gro­ßen Pro­ble­men führen.

 

Das Pro­blem

Uns ist ein PDF unter­ge­kom­men, das 1541 Kom­men­ta­re ent­hielt. OK, das sind vie­le. Aber es kommt in der Tages­ar­beit eben manch­mal dazu, dass so vie­le Kom­men­ta­re not­wen­dig sind.

Wenn ich in Acro­bat die­ses PDF öff­ne, wür­de ich erwar­ten, dass die Anzahl der Kom­men­ta­re, die im PDF ent­hal­ten sind, in der Kom­men­tar­zei­le kor­rekt ange­zeigt wird. Das wären also in die­sem Fall „1541“. Das ist aber lei­der nicht der Fall gewe­sen! Statt­des­sen zeigt mir Acro­bat zunächst eine klei­ne­re Zahl an und zählt dann in aller See­len­ru­he hoch. Wenn ich also nach dem Öff­nen die Zahl che­cke und da steht nur „10“ statt „1541“ gehe ich von fal­schen Vor­aus­set­zun­gen aus und über­se­he ggf. eine gro­ße Zahl von Ände­rungs­wün­schen mei­nes Kunden.

In die­sem Video kann man das Pro­blem sehen. Aber Ach­tung: Es dau­ert über 7 Minu­ten, bis die kom­plet­te Zahl an Kom­men­ta­ren „1541“ dar­ge­stellt wird.

Um Miss­ver­ständ­nis­se zu ver­mei­den: Das Pro­blem ist nicht, dass das Laden von 1541 Kom­men­ta­ren zu lan­ge dau­ert! Das Pro­blem ist, dass die Anzei­ge der Anzahl der Kom­men­ta­re 7 Minu­ten dau­ert! Das muss doch schnel­ler gehen!!

Die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen waren übri­gens opti­mal: Die Datei lag lokal auf mei­ner Plat­te, die 32 GB Arbeits­spei­cher und der i7-Pro­zes­sor haben sonst nichts zu tun gehabt.

 

Die Lösung von Adobe

Wir haben natür­lich bei Ado­be nach­ge­fragt. Dies ist die Antwort:

Bit­te set­zen Sie ein­mal auf einer Test­ma­schi­ne, auf der das Pro­blem auf­tritt, die fol­gen­den bei­den Regis­try Keys:
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Adobe\Adobe Acrobat\DC\AVGeneral]
„bOSRCommentView“=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\Adobe\Adobe Acrobat\DC\FeatureState]
„bDeferAnnotMenuUpdate“=dword:00000001
Star­ten Sie dann Acro­bat und tes­ten Sie dann, ob das Ver­hal­ten sich verbessert.

Nun, zum einen ist dies kei­ne Lösung gewe­sen, weil wir dadurch die Lade­zeit nur auf 5 Minu­ten redu­zie­ren konn­ten. Und zum ande­ren ist das „fum­meln“ in der Regis­try sicher nicht für jeden Anwen­der eine gute Idee. Die meis­ten Anwen­der wer­den (zu Recht) kei­ne Berech­ti­gung dazu haben.

 

Die wirk­li­che Lösung

Eine Lösung für das Pro­blem gibt es, bis auf Wei­te­res, nicht! Du bist jetzt im Vor­teil, dass du das Pro­blem kennst und hof­fent­lich beim nächs­ten Mal dar­an denkst, dass die Anzahl von Kom­men­ta­ren in Acro­bat nicht sofort kor­rekt ange­zeigt wird.

Kom­men­tar

Ich dach­te eigent­lich, dass ich das „Por­ta­ble Docu­ment For­mat“ eini­ger­ma­ßen ver­stan­den hät­te. Also z.B. wie es intern auf­ge­baut ist und wie die Struk­tu­ren mit „Text“ und „Schrif­ten“ und „Bil­dern“ und „Far­ben“ usw. in einer PDF-Datei hin­ter­legt sind. Dann bin ich doch über­rascht, dass die Anzahl der Kom­men­ta­re nicht ein­fach in der Datei „drin­ste­hen“ und beim Öff­nen der Datei im Acro­bat ein­fach „ange­zeigt“ wird. Statt­des­sen muss Acro­bat, und natür­lich auch der Acro­bat Rea­der, bei jedem Öff­nen die vor­han­de­nen Kom­men­ta­re zäh­len. Und dass dann auch noch in einer Geschwin­dig­keit, die mich an das Her­un­ter­la­den von MP3-Datei­en 2001 erin­nern – nicht, dass ich das damals gemacht hätte 😳

Chris­toph Steffens

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Kor­rek­tur­work­flow mit PDF: Der Haken am Kom­men­tar kann täuschen

Kor­rek­tur­work­flow mit PDF: Der Haken am Kom­men­tar kann täuschen

Das Pro­blem

Wer PDF-Daten nutzt, um zwi­schen Kun­de und Dienst­leis­ter Kor­rek­tu­ren aus­zu­tau­schen, der arbei­tet in Acro­bat mit „Kom­men­ta­ren“ bzw. „Noti­zen“. Wenn es nun dar­um geht, die Kom­men­ta­re zu lesen und die Ände­rungs- und Kor­rek­tur­wün­sche umzu­set­zen, dann hilft (ver­meint­lich) das klei­ne Qua­drat in der unte­ren Ecke eines jeden Kom­men­tars. Dort kann man den Kom­men­tar „abha­ken“. So arbei­tet man sich also durch das PDF und des­sen Kom­men­ta­re, bis alle abge­ar­bei­tet sind. Die­se „Häk­chen“ kann man im Fil­ter ein- oder aus­blen­den, sodass man damit sei­ne Arbeit prak­tisch ver­wal­ten kann. Nun kom­men wir aber zu dem Haken an der Sache! Die­se Häk­chen an den Kom­men­ta­ren sind nur für den sicht­bar, der sie setzt! Der Kol­le­ge oder der Kun­de, der das PDF erhält, sieht die­se nicht!

Die Lösung

Wenn man die­se Infor­ma­tio­nen also über meh­re­re Rech­ner oder Per­so­nen hin­weg kom­mu­ni­zie­ren möch­te, nutzt man bes­ser den „Sta­tus“.

Wenn du einen Kom­men­tar durch Ankli­cken akti­vierst, erschei­nen drei klei­ne Punk­te in der rech­ten obe­ren Ecke des Kom­men­tars. Ein Klick auf die­se öff­net ein Pull­down­me­nü, dort gibt es den Menü­punkt „Sta­tus fest­le­gen“ unter dem du wie­der­um aus fünf Sta­tus aus­wäh­len kannst.

Die­se Sta­tus erzeu­gen klei­ne Sym­bo­le im Kom­men­tar und kön­nen eben­falls über den Fil­ter ein- und aus­ge­blen­det werden.

Sie hän­gen nun am Doku­ment und der Kol­le­ge, der die PDF öff­net oder der Kun­de, der sie erhält, sieht die glei­chen Status.

Klei­ner Hin­weis: Die­se Info gilt für Acro­bat Pro­fes­sio­nal und Rea­der in der Ver­si­on 2021 und wur­de im März 2022 erstellt. Je nach dem, wann du die­sen Arti­kel liest, sieht das gan­ze viel­leicht etwas anders aus.

Kom­men­tar

Ein moder­ner Kor­rek­tur­work­flow funk­tio­niert über PDF und der Kom­men­tar­funk­ti­on. Dar­an besteht kein Zwei­fel. Dass Ado­be aber den „Haken“ nur per­sön­lich nutz­bar gemacht hat, man ihn also nicht mit sei­nen Part­ner „tei­len“ kann ist ver­wun­der­lich. „Intui­tiv“ ist das sicher nicht. Aber dank die­ses Blog-Arti­kels fällst du in die­se Fal­le nicht mehr!

Chris­toph Steffens

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Spei­cher­ort von Datei­en ermitteln

Spei­cher­ort von Datei­en ermitteln

Hin und wie­der ist es not­wen­dig, den Spei­cher­ort von Datei­en ermit­teln. Es gibt ja vie­le Mög­lich­kei­ten eine Datei in einem Ado­be Pro­gramm zu öff­nen. Ein Dop­pel­klick auf die Datei im Explo­rer oder Fin­der ist natür­lich die nahe­lie­gends­te. Aber es geht auch über „Letz­te Datei­en öff­nen …“ im Menü „Datei“ oder über „Zuletzt ver­wen­det“ im Startfenster.

Aus InDe­sign her­aus ist es ein sehr prak­ti­scher Weg in der Palet­te „Ver­knüp­fun­gen“ die Funk­ti­on „Ori­gi­nal bear­bei­ten“ bzw. „Bear­bei­ten mit“ zu nut­zen. Das ist viel flot­ter, als die Datei im Fin­der oder Explo­rer zu suchen und von dort zu öffnen.

Wenn ich jedoch auf die­sem Weg eine Datei öff­ne, weiß ich nicht wo sie liegt. Der Weg zu der Datei ist unklar. Möch­te ich die Datei nun per E‑Mail ver­schi­cken, muss ich mich unter Umstän­den müh­sam durch ver­schie­de­ne Ord­ner kli­cken, um den Spei­cher­ort zu fin­den. Oder aber ich möch­te zu einer Datei, die im glei­chen Ord­ner liegt wie die gera­de offe­ne. Aber wo ist der „Spei­cher­ort“ auf der Fest­plat­te oder dem Servervolume?

Die Ado­be-Pro­gram­me bie­ten nun ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten das Pro­blem zu lösen. Sehr unan­ge­nehm für uns Anwen­der ist jedoch, dass es hier kei­nen ein­heit­li­chen Weg in allen Pro­gram­men gibt. Jedes Pro­gramm und jedes Ent­wick­ler­team bei Ado­be rührt da sein eige­nes Süpp­chen. Und wir Anwen­der dür­fen es aus­löf­feln. Aber zum Glück gibt es die­sen Blog, der dir erklärt, wie es geht.

 

In allen Programmen

Ein Weg, der in allen Pro­gram­men funk­tio­niert, ist „Spei­chern unter …“. Mit etwas Glück öff­net das Pro­gramm dann den Ord­ner, in dem die gera­de akti­ve Datei liegt. Das kann aber auch dane­ben gehen, wenn man z. B. eine kon­ver­tier­te Datei vor sich hat. Wenn man zum Bei­spiel in einer aktu­el­len InDe­sign-Ver­si­on eine alte InDe­sign CS6-Datei geöff­net hat. Vor allem älte­re Pro­gramm­ver­sio­nen öff­nen dann nicht den „rich­ti­gen“ Ord­ner, son­dern den Ord­ner, in wel­chen die letz­te Datei hin­ein gesi­chert wurde.

Nun schau­en wir aber mal, wie uns die ein­zel­nen Ado­be Pro­gram­me, mit denen wir haupt­säch­lich arbei­ten, den Weg zur Datei anzeigen:

 

InDe­sign

In InDe­sign gibt es im unte­ren lin­ken Fens­ter­rah­men ein klei­nes Sym­bol, das aus­sieht, wie eine lee­re Sei­te oder ein Doku­ment. Ein Klick dar­auf bie­tet uns an, die Datei im Fin­der bzw. Explo­rer oder sogar in der Bridge zu öff­nen. Die­se Funk­ti­on fin­de ich tat­säch­lich am ele­gan­tes­ten. Von allem fol­gen­den und ich wür­de mir wün­schen, dass Ado­be dies in sei­ne Richt­li­ni­en für die Benut­zer­füh­rung für alle Pro­gram­me über­neh­men wür­de. Zu The­ma „Bridge“ müs­sen wir übri­gens in einem ande­ren Blog­ar­ti­kel mal aus­führ­lich reden.

 

Pho­to­shop

In Pho­to­shop klickt man ein­fach mit der rech­ten Maus­tas­te auf den Rei­ter des Datei­fensters. Im Kon­text­me­nü zeigt sich der Befehl „Im Explo­rer anzei­gen“ oder „Im Fin­der öff­nen“.
Sehr scha­de fin­de ich, dass die Ent­wick­ler von Pho­to­shop die „Bridge“ offen­sicht­lich nicht ken­nen und kei­ne Ver­an­las­sung sehen an die­ser Stel­le das Pro­gramm „Bridge“ im Kon­text­me­nü anzubieten.

 

Illus­tra­tor

Für Illus­tra­tor ken­ne ich kei­nen Weg sich den Spei­cher­ort anzei­gen zu lassen.

 

Acro­bat

In Ado­be Acro­bat gibt es auch einen Weg. Der ist aber nicht gera­de ein schnur­ge­ra­der Weg, son­dern ziem­lich „durch die Brust ins Auge“, also alles ande­re als intui­tiv.
Wenn du ein PDF geöff­net hast, dann kli­cke auf den Rei­ter „Start“. Das aktu­el­le Doku­ment soll­te in der Lis­te „Zuletzt ver­wen­det“ ziem­lich weit oben ste­hen. Wenn du die­se Datei nun durch Ankli­cken akti­vierst, erscheint sie in der rech­ten Spal­te mit der Dar­stel­lung eines Thumb­nails, eini­gen weni­gen Meta­da­ten und eini­gen Werk­zeug- und Bear­bei­tungs­vor­schlä­gen.
Unter dem Thumb­nail und dem Datei­na­men wird auch der Pfad ange­zeigt. Die­se Pfad­an­ga­be ist anklick­bar. Da kommt man aber erst drauf, wenn man mit der Maus drü­ber­fährt. Kli­cke ein­fach auf die­se Pfad­an­zei­ge und der Ord­ner wird geöffnet.

War­um Ado­be hier bei jedem Pro­gramm das Rad neu erfin­det und nicht in jedem Pro­gramm die glei­chen Funk­tio­nen anbie­tet, bleibt unklar. OK, die Pro­gram­me haben alle Ihre eige­ne Geschich­te und Not­wen­dig­kei­ten. Und die Anwen­der sind jeweils das Ver­hal­ten ihrer Pro­gram­me gewohnt. Aber das äußerst geschick­te Doku­men­ten­sym­bol aus InDe­sign könn­te doch pro­blem­los den Weg in Pho­to­shop oder Illus­tra­tor fin­den. Oder die Mög­lich­keit, die oben für Pho­to­shop beschrie­ben ist, könn­te pro­blem­los in InDe­sign ein­ge­baut wer­den. Scha­de, dass Ado­be auch hier wie­der die Nut­zung der Pro­gram­me unnö­tig erschwert.
Auch das Pro­gramm „Bridge“ und des­sen Nut­zung könn­te an der Stel­le wei­ter geför­dert werden.

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Das Ende von Type‑1

Das Ende von Type‑1

Vor eini­gen Mona­ten kün­digt Ado­be die Unter­stüt­zung von alten Post­script-Level‑1 Schrif­ten in InDe­sign auf. Warum?

Kennst du die­ses Ban­ner? Erscheint es, wenn du dei­ne InDe­sign-Datei­en öff­nest? Dann heißt es: „Auf­pas­sen!“

„Type-1-Schrif­ten (auch bekannt als Post­Script, PS1, T1, Ado­be Type 1, Mul­ti­ple Mas­ter oder MM) sind ein ver­al­te­tes For­mat in der Schrif­ten­in­dus­trie, das durch das Open­Type-For­mat, mit sei­nen grö­ße­ren Gly­phen­sät­ze und robus­te­ren tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten, ersetzt wurde.“

Die­ser Text stammt aus einer Web­site (Link), die Ado­be im Janu­ar 2021 ver­öf­fent­lich­te, mit dem Titel „Post­Script Type 1 fonts end of sup­port“ (Hier auf deutsch)

OK, „Post­script Type 1“ Schrif­ten sind in die Jah­re gekom­men und Open­type ist seit lan­gem Stan­dard. Aber nichts ist bes­ser, nur weil es neu­er ist! Zuge­ge­ben, den Groß­teil der Anwen­der wird die­se Ankün­di­gung kalt­las­sen, denn das Open­Type-For­mat ist längst zur Nor­ma­li­tät gewor­den. Aber auf­grund einer Viel­zahl von Anfra­gen unse­rer Kun­den wis­sen wir, dass es eben doch ein The­ma ist!

 

Ein Blick in das Schrift­me­nü von InDe­sign zeigt, mit wel­chen Schrif­ten man arbei­tet. Hast du noch Schrif­ten instal­liert, die ein klei­nes „a“-Symbol zei­gen, dann ist es rat­sam genau zu prü­fen, ob die­se Schrift auch in 2 Jah­ren noch benö­tigt wird. Denn dann besteht Hand­lungs­be­darf! Die­se Zei­chen­sät­ze müs­sen durch Open­Type- oder True­type-Schrif­ten ersetzt werden.

 

Ein „TT“ steht für „True­Type“, das „O“ für Open­type. Bei­des wird auch im Janu­ar 2023 noch funktionieren.

 

 

Inter­es­san­ter­wei­se zeigt der Dia­log „Schrift­art suchen/ersetzen“ seit InDe­sign 2021 kei­ne Indi­ka­to­ren für die ver­wen­de­te Schrift­tech­no­lo­gie mehr. InDe­sign CS6 konn­te das noch. Soviel zu „Neu­er ist besser“!

 

Ado­be schreibt weiter:

„Benut­zer wer­den ab Janu­ar 2023 nicht mehr die Mög­lich­keit haben, Inhal­te mit Type1-Schrif­ten zu erstel­len. Bis zu die­sem Zeit­punkt kön­nen die Benut­zer mit ihren Type1-Schrif­ten ohne Ände­run­gen arbeiten.

Ado­be-Anwen­dun­gen, die 2023 ver­öf­fent­licht wer­den, erken­nen also das Vor­han­den­sein von Type-1-Schrif­ten nicht, auch wenn Sie Type-1-Schrif­ten in Ihrem Desk­top-Betriebs­sys­tem instal­liert haben:
1. Type1-Schrif­ten wer­den nicht im Menü „Schrift­ar­ten“ ange­zeigt.
2. Es gibt kei­ne Mög­lich­keit, zuvor instal­lier­te Type-1-Schrif­ten zu ver­wen­den.
3. Vor­han­de­ne Type-1-Schrift­ar­ten wer­den im Doku­ment als „Feh­len­de Schrift­ar­ten“ angezeigt.”

Wich­tig ist noch die­ser Hin­weis von Adobe:

„Typ-1-Schrif­ten, die in Datei­ty­pen wie EPS und PDF ein­ge­bet­tet sind, sind von die­ser Ände­rung nicht betrof­fen, solan­ge sie zur Anzei­ge oder zum Druck als gra­fi­sche Ele­men­te plat­ziert wer­den. Wenn die­se Datei­en zur Bear­bei­tung in Anwen­dun­gen wie Illus­tra­tor oder Pho­to­shop geöff­net wer­den, lösen sie den Feh­ler „Feh­len­de Schrift­ar­ten“ aus.“

Auf Nach­fra­ge hat Ado­be bestä­tigt, dass Soft­ware, die bis Janu­ar 2023 ver­öf­fent­licht wird, wei­ter­hin Type-1-Schrif­ten unter­stützt! Das bedeu­tet fol­gen­des: InDe­sign 2021, das ich heu­te benut­ze, wird auch nach dem Janu­ar 2023 im Betriebs­sys­tem instal­lier­te Type-1-Schrif­ten anzei­gen und ver­füg­bar machen wird. Ado­be ist also weder Wil­lens noch in der Lage Pro­gramm­funk­tio­nen aus bereits bestehen­den Desk­top-Pro­gram­men zu ent­fer­nen. Wie beru­hi­gend! *Zwin­kers­mi­ley*

Natür­lich ist es kei­ne gute Idee sich dar­auf zu ver­las­sen noch 2 Jah­re und län­ger mit die­ser Soft­ware zu arbei­ten. Ggf. gibt es wei­te­re Grün­de für ein Update – ein neu­es Betriebs­sys­tem, Sicher­heits­lü­cken, usw. Küm­mern Sie sich also bis dahin um geeig­ne­ten Ersatz ihrer Type-1-Schriften.

Der Voll­stän­dig­keit hal­ber sei noch erwähnt, dass Ado­be schreibt:

„Eini­ge Pro­duk­te, ein­schließ­lich Docu­ment Cloud-Anwen­dun­gen, wer­den wei­ter­hin Type1-Schrif­ten anzei­gen und mit ihnen arbei­ten, wie sie es schon immer getan haben.“

Zudem gab Ado­be bekannt, dass fol­gen­de Pro­duk­te wei­ter­hin die Inter­pre­ta­ti­on und Aus­ga­be von Text unter­stüt­zen, der mit Type-1-Schrif­ten for­ma­tiert ist, die ent­we­der ein­ge­bet­tet sind oder extern in Post­Script und PDF refe­ren­ziert wer­den: „Ado­be Post­Script“, „APPE“ (Ado­be PDF Print Engi­ne) und „AEPE“ (Ado­be Embed­ded Print Engine)

In der aktu­el­len Ver­si­on von InDe­sign, CC2022 und auch schon in CC2021, wird auf die Nut­zung von Type-1-Schrif­ten mehr­fach hin­ge­wie­sen, näm­lich mit dem oben abge­bil­de­ten blau­en Ban­ner. Dar­auf wie­der­um gibt es kei­nen Hin­weis in dem oben genann­ten Doku­ment von Ado­be, eben­so wenig wie in dem Arti­kel, über die Neue­run­gen von InDe­sign 16.1. Zum einen erscheint eine sol­che Mel­dung beim Öff­nen einer InDe­sign-Datei, die Type‑1 Schrif­ten ent­hält. Zusätz­lich wer­den Type-1-Schrif­ten im Schrift­me­nü und im „Schrift­ar­ten suchen/ersetzen”-Fenster mit einem gel­ben Aus­ru­fe­zei­chen markiert.

Wie also am bes­ten vorgehen?

Tipp 1: Wer einen Schritt wei­ter­ge­hen will, kann in einem InDe­sign-Pre­f­light-Pro­fil prü­fen las­sen, ob sol­che Schrif­ten ver­wen­det wer­den. In den Pro­fi­l­ein­stel­lun­gen unter „Text“ fin­det man die Mög­lich­keit „Unzu­läs­si­ge Schrift­ty­pen“ zu fin­den. Hier soll­te man alle drei Type-1-Arten aus­wäh­len („Type 1 Mul­ti­ple Mas­ter“, „Type 1“ und Type 1 CID)

Tipp 2: Wer es genau­er und ein­fa­cher wis­sen will, der instal­liert das Script von Gre­gor Fel­lenzwarnType1Fonts“, das als Start­up-Script sei­ne Diens­te leistet.

PS: Für Pho­to­shop hör­te die Unter­stüt­zung übri­gens bereits 2021 auf. Pho­to­shop CC2021 zeigt schon kei­ne Type-1-Schrif­ten mehr an. (Link)

Wenn Sie Unter­stüt­zung brau­chen beim Auf­fin­den von pro­ble­ma­ti­schen Schrif­ten und der Lösung des Pro­blems, kom­men Sie ger­ne auf uns zu hallo@satzkiste.de

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