🌞 Sommerferienprogramm 2022 🌞 „Seiten beschneiden in Acrobat“

🌞 Sommerferienprogramm 2022 🌞 „Seiten beschneiden in Acrobat“

In der Zeit vom 28. Juli bis 10. September sind in Baden-Württemberg Sommerferien. In der Zeit ruht unser Blog! Damit aber keine Langweile aufkommt, haben wir uns ein „Sommerferienprogramm“ überlegt. (Die Älteren unter uns erinnern sich)

Wir möchten Dir in den nächsten sechs Wochen jeden Mittwoch ein besonderes Video aus unserem „InDesign Usergroup-Youtube-Kanal“ vorstellen. Wir hoffen, dass Dich die Themen interessieren.

Wenn Du die „IDUG Stuttgart“ noch nicht kennst, dann schau mal hier rein. Alle Links zur „IDUG Stuttgart“ findest Du hier, unter anderem eben auch unseren YouTube-Kanal.

Jetzt aber zu unserem heutigen Video. Ich habe das für heute ausgesucht, weil es unser erfolgreichstes ist.

Worum geht es? Seiten in PDFs zu beschneiden, zu verkleinern ist ein Thema voller Missverständnisse. Wenn Du das mal machen musst, um z.B. Deinem PDF den Beschnitt zu nehmen um ein „Screen-PDF“ zu erstellen, dann hilft Dir vielleicht dieses Video.

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Das Sommerferienprogramm „Bild der Woche“ stammt von unserer Kollegin Astrid Warkus

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PDF 2.0

PDF 2.0

War es bei PDF bisher die Herausforderung, Druckdaten sicher zu transportieren, so ist sie es heute auch, Inhalte auf unterschiedlich große Endgeräte zu bringen. Die Nutzer wollen Daten auch auf dem Smartphone und Tablet konsumieren. Und da bringt ein PDF mehr Probleme als Lösungen. Um das gerade erworbene Flugticket oder die Eintrittskarte per PDF auf dem Smartphone zu begutachten, muss man zoomen und pinchen, bis das Display qualmt.

Von diesem Problem wissen wir Publisher schon lange, weshalb wir zunehmend mit HTML5 publizieren. Mit dieser Technologie ist Responsivität kein Problem. 

Die „PDF Association“ liefert uns nun mit PDF 2.0 eine alternative Problemlösung. Wir haben in unserem Blog-Artikel PDF – ein Geschenk des Himmels ja beschrieben, dass das Dateiformat „PDF“ schon lange nicht mehr Adobe gehört. Bereits 2008 hat die ISO (Internationale Organisation für Normung) die Normenserie 32000 veröffentlicht. Die „PDF Association“ wiederum kümmert sich inhaltlich um das Datenformat „PDF“.

Zurück zu PDF 2.0: Hier steht ein erweitertes Tagging auf der Matte, womit im PDF-Datenformat eine responsive Darstellung ermöglicht werden soll. „PDF 2.0“ hat die Nummer 32000-2 und steht bereits seit 2017 zur Verfügung, ist also schon 5 Jahre alt. Leider findet man in keinem der gängigen Programme aktuell Unterstützung für dieses Format! (Ausnahmen bestätigen die Regel)

 

So wird die PDF responsiv

Tags und Strukturen in PDFs sind zwar per se nichts neues, und der eine oder andere hat auch schon ein PDF gesehen, das den Textumbruch verändert, wenn das Fenster von Acrobat verkleinert wird. Mit „PDF 2.0“ wird diese Funktionalität jedoch komplett überarbeitet und umgebaut. 13 Strukturelemente entfallen, dafür kommen acht neue Elemente hinzu!

Die Beschreibung, Attribute und Funktionalität der bestehenden Tags wurde überarbeitet und das aus HTML bekannte Modell von Namensräumen wird aufgegriffen. Ferner werden MathML und andere Strukturelemente (nicht ausschließlich Elemente aus dem PDF2.0 Bereich) in den Standard aufgenommen. Nutzen können dies dann Publikationen, die einerseits höhere Anforderungen an die Gestaltung haben und deswegen gerne PDF sein möchten, aber dennoch auch auf kleinen Geräten bequem konsumierbar sein wollen.

Vorteile ergeben sich auch für die Hersteller und die Nutzer von barrierefreien PDFs. Die Erschließbarkeit von PDFs für Internet-Suchmaschinen verbessert sich durch ein konsequentes und konsistentes Taggen von PDF-Inhalten und deren Metadaten natürlich ebenfalls enorm.

 

Das „New Generation PDF“ – nur ein Teil des großen Ganzen

Um die Taggingtechnologie vollumfänglich nutzen zu können, muss der Anwender nicht nur auf Software warten, die das unterstützt. Es wird nicht ausreichen, nur ein „PDF 2.0“ zu exportieren, auch wenn dies bereits möglich ist. Es müssen Standards angepasst werden, unter anderem das barrierefreie PDF/UA, um die Regeln diesbezüglich festzulegen. Auch daran werkeln die Arbeitsgruppen schon seit Jahren, aber ein Veröffentlichungstermin wurde bis dato noch nicht genannt.

Die „PDF Association“ hat schon 2017 angekündigt, dass ein Angriff auf das bekannte ePUB-Format erfolgen wird. Einige Probleme rund um dieses Format und dessen Weiterentwicklung könnten mit „PDF 2.0“ gelöst werden.

Diese Features sind außerdem neu 

Die Liste der neuen Features ist nicht lang, die Details haben es aber in sich.

  • Verbessert wurden beispielsweise die Verschlüsselungsmöglichkeiten. Das war zu erwarten, da sich diese Technologie stetig weiterentwickelt.
  • An der Kommentarfunktion wurde gewerkelt, so stehen weitere Audio und Videokommentare zur Verfügung.
  • Die Sicherheit der PDFs wird durch aktuelle Signaturtechnologie erhöht.
  • Die Unterstützung von angehängten Dateien wird verbessert, beispielsweise durch die Möglichkeit, Vorschauen anzuzeigen.
  • 3D-Daten (PRC-Format) werden besser unterstützt
  • Es werden einige proprietäre Technologien aus dem Standard entfernt und durch offenen (Web-)Technologien ersetzt.

Und die Drucktechnik?

PDF 2.0 unterstützt Black Point Compensation, eine weitere ISO-Norm (18619:2015). Dies verspricht eine verbesserte Darstellung von Details in Schattenbereichen von Abbildungen.

Aktuelle PDF-Formate und damit auch Standards wie PDF/X erlauben lediglich einen Output-Intent pro Datei. Der Ersteller muss der Druckerei also eine PDF-Datei für den auf der Bogendruckmaschine zu druckenden Umschlag geben und eine weitere für den Inhalt, der auf Rolle gedruckt werden soll. „PDF 2.0“ erlaubt nun einen Output-Intent pro Seite. So kann das komplette Werk in einem PDF weitergegeben werden. Jede Seite ließe sich theoretisch auf einem anderen Gerät ausgegeben. Leider hat man die Chance nicht genutzt, gleich Output-Intents pro Objekt zu erlauben. Dann hätte man Anzeigen aus unterschiedlichen Quellen mit verschiedenen Ausgabeprofilen auf einer Seite in ein PDF packen können.

Fazit

Wir Publisher müssen nun abwarten, wann und wie die Hersteller unsere Werkzeuge anpassen. Insbesondere für InDesign wird es interessant, wie die Taggingtechnologie implementiert wird. Aktuell wird die Dokumentstruktur in einem InDesign-Dokument noch stiefmütterlich integriert. Seit InDesign CS4 (!) hat Adobe an der Stelle nichts mehr weiterentwickelt. Es wird also höchste Zeit für Adobe!

Christoph Steffens

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PDF – ein Geschenk des Himmels

PDF – ein Geschenk des Himmels

Das Dateiformat PDF – Portable Dokument Format – ist ein wahres Geschenk des Himmels. Publisher, die schon länger in der Branche sind, muss man das vielleicht nicht noch einmal ins Gedächtnis rufen. Frischlinge unter den Jüngern der schwarzen Zunft sind gut beraten, sich die Geschichten der „Altvorderen“ mal anzuhören, um einzuschätzen, wie gut sie es heute haben.

Und das PDF-Format ist absolut vital! Wer denk, dass es „auserzählt“ ist, der irrt.

Wer denkt, PDF sei ein „proprietäres“ Dateiformat, das Adobe gehört und nur von Adobe verwaltet wird, der irrt! PDF ist ein „ISO Standard“ und wird von der ISO verwaltet und entwickelt!

Dieser Artikel soll der Beginn einer kleinen, lockeren Reihe über das PDF werden. Wir schauen uns im Laufe der Zeit die verschiedenen PDF-Standards an und werfen einen Blick in die Zukunft.

 

Früher

Um die Jahrtausendwende war es der ganz normale Arbeitsablauf, dass der Ersteller der Druckdaten offene Daten an die Druckerei übergeben hat. Offene Dateien aus QuarkXpress (dem damals üblichen Layoutprogramm) wurden zusammen mit Schriften und Bildern und Grafiken auf Datenträger wie Floppy, Syquest oder CD gepackt. Man musste mit der Druckerei abklären, ob sie Windows-Rechner oder Macs hat und mit welcher Version vom Layoutprogramm sie arbeitet. Hatte man selbst schon QuarkXPress in der Version 4 kam eine Druckerei nicht infrage, die noch mit der Version 3.3 arbeitete. Es gab 1001 technische Probleme, Schwierigkeiten und Fallstricke. Und das ganz abgesehen von Lizenzproblemen, die „eigentlich“ verhinderten, dass man Bilddaten und Schriftdateien an Dritte übergibt.

All diese Probleme lösten sich in Luft auf, als PDF sich in kürzester Zeit zum Standard entwickelte. Die Vorteile liegen auf der Hand: Alle Bestandteile sind in einer Datei. Die Seiten, der Text, die Schriften, die Bilder und Grafiken, die Farben und auf Wunsch wichtige prozessrelevante Metainformationen. Wenn der Erzeuger des PDFs alles richtig macht, hat die Druckerei viel weniger Probleme.

 

Heute

„Wenn der Erzeuger des PDFs alles richtig macht“ ist dabei natürlich entscheidend! Und es stellt sich die Frage: „Was ist richtig?“.

Auch da gibt es Klippen zu umschiffen. So sollte man vermeiden, Videos in ein PDF zu bringen, welches gedruckt werden soll. Was soll die Druckerei machen, wenn Notizen oder Kommentare enthalten sind im PDF? Und woher soll die Druckerei wissen, für welches Druckverfahren die Bilder und sonstige Farben optimiert sind? Damit der Datenaustausch basierend auf PDF-Dateien noch besser und sicherer funktioniert, wurde der Standard PDF/X entwickelt.

PDF/X ist nichts anderes als ein Regelsatz, der beschreibt, was ein PDF haben muss und was es nicht haben darf. Wenn dieser Standard von Programmen unterstützt wird, die PDF erzeugen (InDesign) und prüfen und bearbeiten (Acrobat, pdfToolbox, Pitstop) und verarbeiten (Druckmaschinen), dann steht einem stabilen Workflow nichts mehr im Wege. PDF/X gibt es in aktuell 8 Geschmacksrichtungen. PDF/X-4 spielt die relevanteste Rolle, die anderen Standards sind entweder zu alt oder zu neu.

Nicht vergessen dürfen wir PDF/A und PDF/UA. Ersteres ist der Standard für die Langzeitarchivierung. Bei UA geht es um „Barrierefreiheit“; ebenfalls ein wichtiges Thema für Publisher.

 

Morgen

Bereits seit 2017 ist die Version 2.0 des Datenformates „PDF“ veröffentlicht. Und wenn du jetzt denkst: „Häh, da hab ich ja noch was von gehört oder gesehen!?!“, dann liegt das nicht an dir. Wahrscheinlich kann keines der Programme auf deinem Rechner dieses Format erzeugen oder verarbeiten.

Fazit

Ich gebe zu, dass ich einen „Crush“ auf das Datenformat „PDF“ habe. Neben den oben aufgeführten Vorteilen eignet es sich auch hervorragend zur Überarbeitung und Prüfung, vorwiegend im Rahmen von automatisierten Prozessen. So kann man sicherstellen, dass vor der Übergabe von Druckdaten an die Druckerei wirklich alles stimmt oder vor der Weiterverarbeitung der PDFs im webbasierten System die Daten korrekt aufbereitet sind.

Christoph Steffens

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So stellst du die Adobe Updates richtig ein

So stellst du die Adobe Updates richtig ein

Wir stellen in unseren Workshops immer wieder fest, dass es bei Nutzern der Adobe Creative Cloud häufig Unklarheiten darüber gibt, wie Adobe Updates konkret funktionieren. Zugegeben, Adobe präsentiert uns hier eine Benutzeroberfläche, die sich zu Teilen nicht intuitiv bedienen lässt und unter Umständen mit gewissen Fallstricken verbunden ist. Wir erklären dir das gerne.

Die folgenden Informationen gelten für Anwender mit Individual-Lizenz oder Team-Lizenz. Wenn du eine Enterprise-Lizenz nutzt, regelt der Admin diese Dinge für dich.

 

Die verschiedenen Versionsnummern deiner Adobe Programme

Wir müssen unterscheiden zwischen der Nebenversionsnummer und der Hauptversionsnummer; im englischen Minorrelease und Majorrelease genannt.

Die Hauptversionsnummer ist die Zahl vor dem Punkt. Also z.B. „17.1“,  „18.2“ oder „19.10“. Diese Versionen sind extrem wichtig, vor allem für Programme wie InDesign. Denn InDesign-Dateien sind nicht „abwärtskompatibel“. Das bedeutet, dass man eine Datei, die man in InDesign Version 18  gespeichert hat, nicht ohne weiteres in InDesign Version 17 öffnen kann.

Andere Programme sind da nicht so empfindlich. Zur allgemeinen Verwirrung „versteckt“ Adobe diese Hauptversionsnummer und nennt sie stattdessen 2021, 2022. Hier muss der Anwender also höllisch aufpassen.

Welche Version aktuell auf dem Rechner installiert ist, sieht man am besten im „Creative Cloud Desktop“ Programm. Als ich den Screenshot gemacht habe, hatte ich also von Photoshop die „Hauptversionsnummern“ 23 und 22 installiert.

Die Nebenversionsnummer oder Minorrelease ist der Teil rechts vom ersten Punkt. Also z.B. „17.1“,  „17.2.3.09“ oder „17.10.800“. Die Dateien der Programme sind (im Normalfall) innerhalb der Hauptversionsnummer kompatibel.

Einmal hat Adobe eine Version von InDesign veröffentlicht mit Nebenversionsnummer, die nicht kompatibel war: eine InDesign-CS5.5-Datei konnte man mit InDesign CS5.0 nicht öffnen. Aber das ist lange her.

Diese Nebenversionsnummer veröffentlicht Adobe für Bugfixes und Sicherheitsupdates. Bugfixes beheben Programmierfehler und Sicherheitsupdates schließen Lücken, die für Schadcode (Viren) genutzt werden können.

 

Geschmacksfrage: Update Ja oder Nein oder Beides?

Die Frage, die man sich nun stellen muss, ist, ob man Updates von Adobe haben möchte. Ich denke, die richtige Antwort lautet „Ja“. Denn zum einen bezahlen wir Adobe genau dafür Monat für Monat, dass kontinuierlich an der Software gewerkelt wird. Zudem ist es eine gute Idee, sicherheitsbedingte Updates durchzuführen, um sich vor Hackern zu schützen. Aber möchte man auch immer alle Updates von Hauptversionnummern? Das ist Geschmackssache! Ist man neugierig und arbeitet immer gerne mit dem Neuesten, dann will man das. Arbeitet man aber in einem großen Team und muss gewährleisten, dass die Dateien kompatibel sind, kann man unter Umständen nicht immer sofort auf die neueste Version updaten.

Ich sage es vorweg: Adobe erlaubt leider keine Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenversionsnummer. Das ist ärgerlich.

Und eine Info noch: Hauptversionnummern veröffentlicht Adobe im Normalfall nur einmal im Jahr und zwar zur Hausmesse „Adobe Max“. Nebenversionnummern erscheinen monatlich, teilweise häufiger. Informationen zu den Sicherheitsupdates veröffentlicht Adobe hier: https://helpx.adobe.com/security.html/security

 

„Creative Cloud Desktop“ App ist der Dreh- und Angelpunkt

Die wichtigste Einstellung für die weiteren Schritte findet man in der „Creative Cloud Desktop” App unter ( Datei > Voreinstellungen > ) Allgemein > Einstellungen > Creative Cloud bei Anmeldung starten. Nur wenn dies eingeschaltet ist und damit die App läuft, kann sie über Updates informieren.

Die nächste wichtige Einstellung befindet sich unter Allgemein > Einstellungen > Creative Cloud laufend aktualisieren. Auch dies sollte eingeschaltet sein, damit diese wichtige Software immer auf dem neuesten Stand ist. Sollte es in Zukunft eine Version der „Creative Cloud Desktop“ App geben, die nicht kompatibel mit dem eigenen Betriebssystem ist, wird das Update nicht ausgeführt. Hier kann man sich also sicher wähnen.

Mögliche Updates der einzelnen Adobe-Programme kann man sich zunächst einmal melden lassen, bevor sie installiert werden. Dann weißt das „Creative Cloud“ Symbol in der Menüzeile (macOS) oder Taskleiste (Windows) mit einem kleinen roten Punkt darauf hin.

Dies stellt man ein in der „Creative Cloud Desktop“ App unter Benachrichtigungen > Applikationsupdates. Dies sollte man nun einschalten, damit Benachrichtigungen zu verfügbaren Updates für die installierten Programme erscheinen.

 

Wie automatisch sollen Updates geladen werden?

Schauen wir uns in der „Creative Cloud Desktop“ App mal dies an: Datei > Voreinstellungen > Applikationen > Automatische Aktualisierung.

Wenn der Schalter ausgeschaltet ist, dann passiert nichts, wenn Adobe eine neue Version veröffentlicht. Du bekommst so keine Software installiert, weder Haupt- noch Nebenversionsnummer. Du behältst die Software, die du hast.

Wenn der Schalter bei „Automatische Aktualisierung“ eingeschaltet ist, wird die neue Version automatisch heruntergeladen und Installiert.

Ich erwähnte es weiter oben schon einmal: Adobe unterscheidet da leider nicht zwischen Haupt- und Nebenversionsnummer. Bedauerlicherweise! Denn, wenn man „Bugfixes“ und Sicherheitsupdates haben möchte, muss man die „Automatische Aktualisierung“ einschalten. Dann bekommt man aber auch die neuen Hauptversionsnummern.

Unter den „Erweiterten Optionen“ kann man nun noch einstellen, ob die Einstellungen und Voreinstellungen der Vorgängerversion übernommen werden sollen und ob die ältere Version entfernt werden soll. Was für jeden persönlich und für die eingesetzte Software die richtige Einstellung ist, hängt jetzt von ein paar Parametern ab.

Arbeitet man im Team oder allein? Welche Versionen und welche PlugIns nutzen Kunden und Partnerunternehmen? Arbeitet man mit Software, die nicht rückwärtskompatible Dateien erzeugt? Wie sicher muss der Prozess sein? Wie voll ist die Festplatte bzw. der Server?

Ich persönlich habe bei InDesign natürlich eingestellt, dass jedes Update installiert und keine alte Version entfernt werden soll. Bei Bridge möchte ich auch die neue Version aber die alte kann entfernt werden.

Mit dem Schalter „Update“ kann man im Übrigen eine manuelle Suche starten, wenn man die Fäden selber in der Hand halten will. Dies sollte man wegen der Sicherheitsupdates aber auch regelmäßig tun!

Übrigens: Es hält sich hartnäckig das Gerücht, man könne nicht mehrere Versionen der Adobe Programme auf einem Rechner installiert haben. Das gilt für Acrobat. Die anderen Programme, InDesign, Photoshop, Illustrator usw. können aber mit mehreren Versionen installiert sein. 

Link zur Dokumentation von Adobe

Kommentar

Bei diesen Einstellungen sollte man genau aufpassen. Zum einen besteht die Gefahr ein Update zu verpassen und sich mit Programmfehlern herumzuschlagen, die „eigentlich“ nicht mehr bestehen. Oder man arbeitet noch mit Sicherheitslücken, die bereits lange geschlossen sind. Zum anderen besteht aber auch die Gefahr, dass man sich seine produktive Software updatet und PlugIns nicht mehr funktionieren oder Kunden und Kollegen die Dateien nicht mehr öffnen können. Letzteres ist bei InDesign ein großes Thema.

Aber, jetzt weißt du, welche Regeln bei der Einstellung dieser Parameter wichtig sind und es kann nichts mehr schiefgehen!

Christoph Steffens

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Satzkiste ist stolzer Portalpartner von Hilfdirselbst.ch

Satzkiste ist stolzer Portalpartner von Hilfdirselbst.ch

hilfdirselbst.ch beherbergt definitiv die besten Foren für die grafische Industrie im deutschsprachigen Raum. Wir, die Satzkiste, sind seit März nun stolzer „HDS Portalpartner“ und reihen uns ein in so illustre Namen wie „Impressed“ oder „Callas“ oder Verbände der Druckindustrie in der Schweiz.

 

Hilf dir selbst – das Forum

HDS ist jedoch mehr als eine Sammlung von Foren. Wenngleich diese ganz sicher die besten sind, die man im deutschsprachigen Internet finden kann. Zu erreichen sind sie unter https://www.hilfdirselbst.ch/foren. Egal, ob es eine Frage ist zu InDesign, Illustrator oder Photoshop, oder irgend einem anderen Programm der Adobe Creative Cloud, hier wird flott geholfen. Aber auch andere Programme wie Quark XPress, Corel oder die Affinity-Suite werden unterstützt.

Weiterhin kann man sich vertrauensvoll wegen übergreifender Themen melden. Es gibt Foren zu Digital Publishing, JavaScript, AppleScript, Colormanagement, PDF und vielen mehr. Neben der Vielzahl der Themen zeichnet aber eines die Foren von HDS aus: Die Benutzer sind erstklassige Experten Ihres Faches und hilfsbereit! Man kann hier jetzt kein „namedropping“ starten, weil immer ein Name fehlen würde. Aber die Qualität der Antworten ist überragend und sucht ihresgleichen in anderen Foren.

Was zunehmend begeistert: Es fehlen die „üblichen“ aggressiven Antworten, die man aus den „neuen“ Sozialen Medien kennt. „Les´ mal das Handbuch„; „hast du keine ausbildung!!!11!elf?“ usw. wird man im HDS-Forum nicht als Resonanz bekommen. Stattdessen nützliche Tipps, interessante Links und gute Hinweise.

Immer wieder werde ich überrascht von der Geschwindigkeit, in der geantwortet wird! Es vergehen nicht selten nur ein paar Minuten, bis eine geniale Antwort geschrieben wird. OK, dieser Rekord wird nicht immer eingehalten. Nicht vergessen: Es kommt auch darauf an, wie man die Frage schreibt. Da geht es einmal um den Ton. Zum anderen aber auch darum, ob es gelingt, die Frage so zu formulieren, dass das Problem und die Situation den anderen Benutzern verständlich gemacht werden kann.

Dir ist das alles viel zu viel und du hast Angst den Überblick über die Beiträge in den Foren zu verlieren? Kein Problem. Du entscheidest, welche Foren du per Email „abonnieren“ und welche „Themen“ du beobachten möchtest. Natürlich kannst du jedes Forum einzeln per RSS abonnieren! Gerade diese Punkte sprechen für ein „oldschool“ Forum wie HDS im Gegensatz zu neumodischen Facebook Seiten. Da entscheidet nämlich Facebook, welche Inhalte du präsentiert bekommst und da geht gerne wichtiges verloren.

 

Mehr als ein Forum

Natürlich ist HDS mehr als ein Forum.  Die InDesign-Script-Datenbank ist legendär. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. In Aktuell, Tipps und Tutorials findet man genau dies. Aktuell ein hervorragendes Video zum Thema Einführung in die Welt der digitalen Bildgrösse und Auflösung. Weiter geht es mit Hinweisen zu Veranstaltungen, wenngleich die ein wenig schweiz-lastig sind.

Kommentar

Wir sind auf jeden Fall mächtig stolz darauf „Portalpartner“ zu sein und so die Möglichkeit zu haben uns auf dieser Plattform zu präsentieren. Gerne helfen wir tatkräftig dabei HDS weiter zu entwickeln und zu „beflügeln“.

Christoph Steffens

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Korrekturworkflow mit Acrobat: PDF Kommentare laden ewig

Korrekturworkflow mit Acrobat: PDF Kommentare laden ewig

Wer mit Acrobat und PDFs einen Korrekturworkflow mit seinem Kunden oder Dienstleister lebt, ist in diese Falle vielleicht schon einmal gelaufen. Und im schlimmsten Fall ist es noch nicht einmal aufgefallen. Wenn im PDF sehr viele Kommentare enthalten sind, kann es ewig dauern, bis diese in Acrobat geladen sind. Das kann in der gemeinsamen Arbeit zu großen Problemen führen.

 

Das Problem

Uns ist ein PDF untergekommen, das 1541 Kommentare enthielt. OK, das sind viele. Aber es kommt in der Tagesarbeit eben manchmal dazu, dass so viele Kommentare notwendig sind.

Wenn ich in Acrobat dieses PDF öffne, würde ich erwarten, dass die Anzahl der Kommentare, die im PDF enthalten sind, in der Kommentarzeile korrekt angezeigt wird. Das wären also in diesem Fall „1541“. Das ist aber leider nicht der Fall gewesen! Stattdessen zeigt mir Acrobat zunächst eine kleinere Zahl an und zählt dann in aller Seelenruhe hoch. Wenn ich also nach dem Öffnen die Zahl checke und da steht nur „10“ statt „1541“ gehe ich von falschen Voraussetzungen aus und übersehe ggf. eine große Zahl von Änderungswünschen meines Kunden.

In diesem Video kann man das Problem sehen. Aber Achtung: Es dauert über 7 Minuten, bis die komplette Zahl an Kommentaren „1541“ dargestellt wird.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Das Problem ist nicht, dass das Laden von 1541 Kommentaren zu lange dauert! Das Problem ist, dass die Anzeige der Anzahl der Kommentare 7 Minuten dauert! Das muss doch schneller gehen!!

Die technischen Voraussetzungen waren übrigens optimal: Die Datei lag lokal auf meiner Platte, die 32 GB Arbeitsspeicher und der i7-Prozessor haben sonst nichts zu tun gehabt.

 

Die Lösung von Adobe

Wir haben natürlich bei Adobe nachgefragt. Dies ist die Antwort:

Bitte setzen Sie einmal auf einer Testmaschine, auf der das Problem auftritt, die folgenden beiden Registry Keys:
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Adobe\Adobe Acrobat\DC\AVGeneral]
„bOSRCommentView“=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\Adobe\Adobe Acrobat\DC\FeatureState]
„bDeferAnnotMenuUpdate“=dword:00000001
Starten Sie dann Acrobat und testen Sie dann, ob das Verhalten sich verbessert.

Nun, zum einen ist dies keine Lösung gewesen, weil wir dadurch die Ladezeit nur auf 5 Minuten reduzieren konnten. Und zum anderen ist das „fummeln“ in der Registry sicher nicht für jeden Anwender eine gute Idee. Die meisten Anwender werden (zu Recht) keine Berechtigung dazu haben.

 

Die wirkliche Lösung

Eine Lösung für das Problem gibt es, bis auf Weiteres, nicht! Du bist jetzt im Vorteil, dass du das Problem kennst und hoffentlich beim nächsten Mal daran denkst, dass die Anzahl von Kommentaren in Acrobat nicht sofort korrekt angezeigt wird.

Kommentar

Ich dachte eigentlich, dass ich das „Portable Document Format“ einigermaßen verstanden hätte. Also z.B. wie es intern aufgebaut ist und wie die Strukturen mit „Text“ und „Schriften“ und „Bildern“ und „Farben“ usw. in einer PDF-Datei hinterlegt sind. Dann bin ich doch überrascht, dass die Anzahl der Kommentare nicht einfach in der Datei „drinstehen“ und beim Öffnen der Datei im Acrobat einfach „angezeigt“ wird. Stattdessen muss Acrobat, und natürlich auch der Acrobat Reader, bei jedem Öffnen die vorhandenen Kommentare zählen. Und dass dann auch noch in einer Geschwindigkeit, die mich an das Herunterladen von MP3-Dateien 2001 erinnern – nicht, dass ich das damals gemacht hätte 😳

Christoph Steffens

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