Bilder mit KI kreieren

Bilder mit KI kreieren

Bilder, vom Roboter gemalt!

Wir haben für diesen Text ein mit KI generiertes Bild erstellt und hierfür unser Wahrzeichen, den Stuttgarter Fernsehturm, durch den Eiffelturm ersetzt. Aus einem kurzen Beschreibungstext, einigen voreingestellten Bild-Parametern, dem gewünschten Stil oder einer Fotovorlage wird in kürze ein völlig neues Bild gezaubert, ohne die Drohne aus dem Schrank holen zu müssen und in Photoshop stempeln zu müssen. Das Bild wurde erstellt mit beta.dreamstudio.ai

 

Zwei sehr gelungene Beispiele für KI generierte Bilder sind unserer Meinung nach „a photograph of an astronaut riding a horse“ oder „A Shiba Inu dog wearing a beret and black turtleneck“. Und im Instagram-Kanal von Dall-E sind spannende Ergebnisse zu sehen: https://www.instagram.com/openaidalle

Dieses Bild stammt ebenfalls von der Website beta.dreamstudio.ai und ist eine Interpretation meiner Beschreibung „What does a artificial intelligence look like? HR Giger style“.

 

KI lernt und lernt und lernt

Wie bei allen KI-Systemen (siehe Chat GPT) liegt ihr Geheimnis vor allem darin, dass sie unglaublich lange, schnell und viel lernen. Das zeigen die Projekte von Dall-E, Midjourney oder Stable Diffusion. Sie durchforsten Internet-Datenbanken, analysieren Bilder und deren Metadaten, Instagram-Profile, Twitter, Stockphoto-Datenbanken, Blogs usw.

Wenn der/die Fotograf:in zu einem Bild geschrieben hat, dass es am Stuttgarter Fernsehturm mit der Kamera einer Drohne aufgenommen wurde, dann nimmt die KI diese Information zur Kenntnis und wertet sie aus.

Je nachdem, wie aussagekräftig und korrekt die Metaangabe ist, hilft es der KI später bei der Erstellung der KI-Kunst. Der Schwachpunkt ist, dass die Information auch falsch sein kann. Wenn das Bild tatsächlich in Paris und nicht in Stuttgart aufgenommen wurde, kann es sein, dass die KI später ein Bild produziert, das Stuttgart darstellen soll, aber tatsächlich den Eiffelturm zeigt. Aber das ist sicher nicht das größte Problem dieser Technik.

 

Probleme und Fragen

Zum Thema „Urheberrecht“ und „Copyright“ wird es sicherlich noch viele Gerichtsurteile geben müssen, um hier Rechtssicherheit zu bekommen. Einerseits sagen die Juristen, solange die Quelle, also wie in unserem Artikel die Website beta.dreamstudio.ai, genannt wird, ist alles in Ordnung. Aber was würde der Ersteller des verwendeten Stils sagen, wenn man diesen in einem neuen Bild einfach „kopiert“? Bei den Bildagenturen herrscht derzeit Wildwest-Stimmung. Die einen klagen gegen KI-Projekte, die anderen wollen damit Geld verdienen. Wahrscheinlich ist beides möglich…

Wieder andere sehen das „Ende der Kunst“ gekommen. Gerät der Anspruch an eine kreative Bildsprache verloren oder werden Illustratoren gar arbeitslos? Wird Fotografie durch KI ersetzt? Prognosen sind wie immer schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. 

Wer mit den bestehenden Systemen spielt, stellt jedoch schnell fest, dass die Ergebnisse nicht selten fragwürdig, seltsam oder schlicht falsch sind. Unser Stuttgarter Eiffelturm weißt zum Beispiel den ein oder anderen Konstruktionsfehler auf, und so manches Element wird wild im Bild angeordnet. In anderen Fällen haben Menschen zu viele oder zu wenige Hände oder Tiere haben mehrere Köpfe. In den folgenden, auch mit beta.dreamstudio.ai erstellten Bildern, werden solche Schwachstellen deutlicher. Die Bilder wurden mit den selben Beschreibungstexten, aber unterschiedlichen Stilen gerendert.

Außerdem interpretiert die KI meinen Text oft anders, als ich es mir vorgestellt habe. Ich kann einen bestehenden Vorschlag der KI beispielsweise (noch) nicht verändern, indem ich Aspekte hinzufüge oder wegnehme. Die KI interpretiert immer wieder neu. Das macht die Ergebnisse derzeit zu beliebig.

Interessant finde ich einen Hinweis im unten genannten Artikel von Heise: Für die Artikelserie zum Thema habe man sich für die Arbeit eines menschlichen Illustrators entschieden, weil man 4 Bilder im gleichen Stil und inhaltlichen Zusammenhang verwenden wollte. Eine solche „Serie“ ist mit KI derzeit nicht machbar. Natürlich können die Regeln und Möglichkeiten morgen schon anders sein. Aber im Moment scheinen wir weit davon entfernt.

 

Und Adobe?

Adobe verfügt über eine eigene „künstliche Intelligenz“ namens „Sensei“. Diese wird allerdings nur zur Unterstützung von Bearbeitungsschritten, und nicht zur Erzeugung von Bildern eingesetzt. Es gibt jedoch PlugIns, beispielsweise für Photoshop, mit denen man die entsprechenden Portale direkt aus dem Programm heraus ansteuern kann.

Die tolle, informative Artikelreihe in der c´t Ausgabe 25/2022 findest du hier oder im dazu passenden Podcast von Heise.

 

Auch automatisierte Lösungen sind denkbar

Ein automatisierter, Hotfolder-basierter Flow speziell für Deine Zwecke wäre natürlich möglich. Unsere „künstliche Intelligenz“ maxi.satzkiste.de könnte solche Bilder erstellen, und direkt in Bilddatenbanken einspeisen. Interesse?

Fazit

Wir finden das Thema natürlich hochinteressant.

Auch in der Satzkiste möchten wir die Technik zukünftig mehr und mehr zum Einsatz bringen. Vorerst sollen Blogbeiträge verstärkt durch Bilder, die von KIs erstellt wurden, angereichert werden, und weniger durch die nichtssagenden Bilder aus der Stock-Photo-Hölle unterfüttert werden. Damit wollen wir illustrative Bilder nutzen, die den Beitrag nicht nur grafisch aufbereiten, sondern auch besser zum Thema führen.

Welche Relevanz diese Technik für uns gesellschaftlich haben wird, wird man wie immer erst im Rückspiegel sehen.

Christoph Steffens

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IDUG H/HH/B/S #88 Weihnachtsfeier

IDUG H/HH/B/S #88 Weihnachtsfeier

Im Dezember realisierten wir eine verrückte Idee: Warum feiern die 4 aktiven InDesign Usergroups nicht eine gemeinsame Weihnachtsfeier? Gesagt – getan! Kerzen🕯️wurden angezündet und stimmungsvolle Mützen wurden 🎅aufgesetzt. Ob Glühwein☕ verzehrt wurde, ist nicht überliefert.

Am 15. Dezember 2022 trafen sich die „Standortleiter“ der IDUG Berlin, Stuttgart und Hamburg und fast 80 Teilnehmer aus dem kompletten deutschsprachigen Raum online. Und es wurde sehr rege! Nach dem offiziellen Teil wurde es sogar ein wenig gemütlich🎄!

Wir sprachen auch über den Wunsch einiger Teilnehmer, es solle doch mal wieder „Präsenzveranstaltungen“ geben! Es gab Argumente dafür und einige dagegen. Am Ende blieb die Feststellung: Man wird sehen, was 2023 bringt!

Auf jeden Fall hatten wir an dem Abend fünf interessante Vorträge, die kaum unterschiedlichere Themen behandeln konnten.

Zunächst war da Heike Burch von der IDUG Berlin. Statt, wie geplant, über „Formatvorlagen“ und „Stilvorlagen“ 😅 zu sprechen, zog sie es vor, erneut für die Verwendung von Absatz- und Zeichenformaten zu werben. Ein, wie von Ihr gewohnt, launiger und informativer Vortrag:

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Klaas Posselt, ebenfalls von der IDUG Berlin, thematisierte ausnahmsweise mal nicht das Thema „Barrierefreiheit“ , sondern nahm uns mit in seinen Arbeitsalltag und zeigte uns, was ihn ärgert und wie er den Ärger beseitigt.

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Rainer Klute von der IDUG Hamburg zeigt uns in seinem Beitrag die Website indesign.uservoice.com. Das ist der Platz, wo du deine Verbesserungsvorschläge und gefundenen Fehler zu InDesign loswerden kannst. Und das Wichtigste ist: Da lesen die Entwickler von InDesign tatsächlich mit; im Ernst!

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Katharina Frerichs von der IDUG Stuttgart holt aus, um ihr Lieblingsprogramm zu erklären: InCopy! Wer nicht weiß, was das ist, sollte hier klicken:

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Christoph Steffens erweitert den Blick auf die „Creative Cloud“ und zeigt, was du erwarten kannst von „Adobe Exchange“. Neugierig? Dann schau dir das Video an:

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Fazit

Das war ein riesengroßer Spaß. Die Resonanz war toll und die Zahl von weit über 70 Teilnehmern spricht für das große Interesse an solchen Veranstaltungen. Wir, die Referenten, bedanken uns für das Zusehen und die rege Teilnahme mit Fragen und Ergänzungen!

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Besondere Endnoten und eine InDesign-Script-Erfolgsgeschichte

Besondere Endnoten und eine InDesign-Script-Erfolgsgeschichte

Besondere Wünsche

Alles begann damit, dass sich eine Freundin des Hauses, Beate Zimmermanns (buerofuergedrucktes.de), an uns wand, mit der Frage, wie man „besondere Endnoten“ in InDesign lösen kann. Wären es nur eine Handvoll Endnoten gewesen, hätte man den Prozess manuell gestalten können. Aber bei über 600 wäre das sehr fehleranfällig gewesen. Uns fiel auch keine Lösung ein. Außer, natürlich, die Lösung über ein Script.

Der Autor des Buches hatte besondere Wünsche, wie die Endnoten im Buch beschaffen sein sollen. Da im Buch über 600 Endnoten enthalten sind, lehnte er die übliche Vorgehensweise ab. Die vielen, kleinen 3-stelligen Zahlen hätten den Lesefluss zu sehr gestört. Er wünschte sich, dass die in seinem Buch so aussehen und funktionieren:

Sie beginnen mit der Seitenzahl. Dann folgt das Zitat auf der Seite, auf das sich die Endnote bezieht. Es fehlt also die übliche Zuordnungszahl; anhand des „Zitates“ soll der Leser die Endnote zuordnen. Dann folgt die Quelle oder der Hinweis, also die eigentliche Endnote. Hier muss man zusätzlich beachten, dass im Normalfall mehr als ein Wort das Zitat darstellt, dass in der Endnoten erscheinen soll.

 

Die Voraussetzungen

Wir haben das ganze also mit einem Script gelöst. Das hat aber einige Voraussetzungen mit sich gebracht:

Das „Zitat“, das in den Endnoten erscheinen soll, muss mit einem speziellen Zeichenformat („Endnote“) formatiert sein. Im Screenshot oben in hellblau dargestellt. Danach folgt eine InDesign-eigene Endnote, die den zusätzlich Endnotentext enthält; also z. B. die Quellenangabe. Auch diese Endnote wird mit einem Zeichenformat („Endnotennummer“) belegt; im Screenshot oben als rote römische „1“ zu erkennen.

Natürlich wird das Zeichenformat für die „Zitate“ vor dem PDF-Export in die Farbe „ohne“ geändert, damit die farbige Hinterlegung nicht sichtbar ist. Das Zeichenformat für die Endnotenziffer dient dazu, dass man diese vor dem PDF-Export „unsichtbar“ machen kann. Denn genau diese wollte der Autor ja ursprünglich nicht.

 

Das Script

Wenn man nun das Script startet, dann passiert Folgendes:

  1. Das Script findet die Texte, die mit dem Zeichenformat „Endnoten“ belegt sind.
  2. Das Script merkt sich die Seitenzahl der Fundstelle.
  3. Das Script liest die dazugehörigen Endnotentexte aus.
  4. Das Script erzeugt auf der aktiven Seite einen Textrahmen. In dem werden die zusammengesammelten Daten wie folgt ausgegeben:
    Seitenzahl Komma Halbgeviert [Text, der mit dem Zeichenformat markiert ist] Doppelpunkt Halbgeviert [Text der Endnote]

Und schon sind die „besonderen“ Endnoten fertig.

Wir haben noch ein paar zusätzliche Details eingebaut. Man hätte das Script zudem noch dazu bringen können, alle offenen Dateien zu verarbeiten. Aber bei diesem Buch waren alle Seiten in einem Dokument. Die temporäre farbliche Markierung der Zitate für die Endnoten erleichterten zudem in der Korrekturphase die Arbeit für den Autor und die Redaktion.

Fazit

Ja, ich weiß: Das ist eine sehr exotische Anforderung, die wahrscheinlich außer diesem Autor niemand hat. Wir berichten in diesem Artikel auch nicht darüber, weil wir glauben, dass noch jemand dieses Script brauchen kann.

Wir berichten darüber, dass man in InDesign auch exotische „Wünsche“ oder Anforderungen lösen kann; und zwar mit Scripten. In diesem Fall konnten wir das Problem innerhalb einer Woche lösen und das für ein paar hundert Euro. 

Was soll ich sagen, die „Freundin des Hauses“ und Ihr Verlagskunde waren zufrieden…

Christoph Steffens

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PowerToys von Microsoft – eine große Sammlung kleiner Helfer für Windows

PowerToys von Microsoft – eine große Sammlung kleiner Helfer für Windows

Microsoft PowerToys

Gerade vor ein paar Tagen fiel mir bei einer Schulung wieder auf, wie sehr ich die PowerToys schätze. Man konnte feststellen, wie die Konzentration der Teilnehmer:innen nachließ. Trotz Pausen, ausreichend Kaffee und meiner üblichen Scherze musste ich um die Aufmerksamkeit der Beschulten buhlen. Hier helfen mir immer wieder die Mausdienstprogramme aus der Patsche. Denn mit diesen kraftvollen Spielzeugen kann der Fokus auf genau den Teil der Präsentation lenken, der gerade wichtig ist.

Die PowerToys sind zwar Software von Microsoft, werden dem Anwender aber nicht, wie der Browser „Edge“ oder anderer Quatsch, zwanghaft auf dem Rechner installiert. Die interessierten Benutzer:innen müssen sich selbst um die Installation kümmern. Die Software ist kostenlos, hat sehr umfangreiche Funktionen und ist von mir sehr zu empfehlen.

PowerToys ist eine Sammlung von aktuell 12 Tools, die vollkommen unterschiedliche Dinge tun. Die Mausdienstprogramme nutze ich fast täglich. Andere Teile nutze ich nie oder selten. Mich begeistert, dass es häufig Updates gibt (ja, das mag ich), dass es ab und an neue Tools gibt oder vorhandene verbessert oder erweitert werden.

Ein riesengroßer Pluspunkt von PowerToys ist die tolle deutschsprachige Dokumentation. Daher möchte ich hier nur kurz beschreiben, für wen das überhaupt interessant sein könnte und was die einzelnen Tools so machen. Dazu teile ich die Tools in frei gewählte Kategorien ein. Ich hoffe, das hilft beim Konsum des Artikels.

 

Perfekt für Videokonferenz, Präsentation oder Onlineschulung

Mausdienstprogramme

In dem animierten GIF seiht man, wie der (Link) Zunächst kommen wir zu meinem absoluten Favoriten. Die Funktion wurde benannt als „Meine Maus suchen„, was ich irgendwie doof finde. Angeblich soll sie helfen, auf großen Monitoren seinen Mauszeiger zu finden 🤨. Ich liebe diese Funktion, um bei einem Meeting, in Schulungen oder Erklärfilmen den Fokus der Betrachtenden zu lenken. Das sieht sehr elegant aus, finde ich, und bringt mir eine wichtige Funktion zurück, die ich seit meinem Abschied vom macOS vermisst habe.

Des Weiteren kann man einen „Mausmarker“ aktivieren. Der zeigt an, wenn ich klicke, doppelklicke oder rechts-klicke. Ebenfalls praktisch, um die Aufmerksamkeit des Zuschauenden zu lenken!

Awake

(Link) Na, ist dir das auch schon mal passiert: Du bist in einer Videokonferenz und es wird geredet. Und geredet. Vielleicht hörst du zu, vielleicht bist du auch die redende Person. Dein Rechner merkt aber nicht, dass er gebraucht wird. Er merkt nur, dass weder Maus noch Tastatur benutzt werden. Und das bedeutet, dass der Rechner irgendwann in den Ruhezustand geht. Um das zu verhindern, kann man Awake dazu bringen, den Rechner wachzuhalten.

Videokonferenz-Stummschaltung

(Link) Manche Computer haben spezielle Tasten, mit denen man das Mikrofon stumm schalten oder die Webcam abschalten kann. Manche Videokonferenzsoftware bietet auch solche Schalter an. Wer sich darauf aber nicht verlassen kann oder will, der nutzt dieses Tool. Per Tastenkombination wird man „unsichtbar“ oder „nicht hörbar„. Letzteres ist ideal um einen Niesanfall zu verheimlichen.

 

Mit diesen wirst du Produktiver

Datei-Explorer-Add-Ons

(Link) Beim Entwickeln dieses Tools hat sicher niemand an uns Publisher gedacht. Die allermeisten Parameter sind vollkommen uninteressant. Aber es gibt eine tolle Funktion, die du sicher schätzen lernen wirst.

Unter „Miniaturbild-Symbol Vorschau“ kannst du für das „Portable Document Format“ eine Vorschau aktivieren. Das bedeutet, dass deine PDFs im Explorer nicht mehr nur das rote PDF-Symbol haben, sondern die erste Seite des PDFs angezeigt bekommst. Finde ich extrem hilfreich! Würde ich auch für InDesign-Dateien nehmen, gibts aber nicht. Schade.

Bildgrößenänderung

(Link) Dafür gibt es im Internet einen riesigen Zoo an Lösungen. Wer noch kein eigens Dienstprogramm dafür hat, ist vielleicht mit dem Teil der „PowerToys“ schon glücklich.

Wähle ein paar Bilder aus und vergrößere oder verkleinere sie direkt im Windows Explorer mit einem Mausklick. Finde ich extrem hilfreich, um Bilder für den Blog oder YouTube flott umzurechnen, ohne jedes Mal Photoshop anzuschmeißen.

PowerRename

(Link) Auch dafür gibt es andere Programme. Mir reicht dieser Teil der PowerToys vollkommen aus um den Dateinamen mehrerer Dateien zu ändern.

PowerToys Run

(Link) Für Windows-Anwender:innen schwer zu erklären. MacOS-Jünger:innen kennen dieses Spielzeug bereits unter dem Namen „Spotlight“.

Ein Tastaturkürzel öffnet einen Suchdialog, der nach Dateien, Ordnern, Systemeinstellungen und Programmen sucht. Aber er kann auch Zeitzonen oder die Uhrzeit anzeigen oder Rechenaufgaben lösen und Maße umrechnen.

Farbwähler

(Link) Der Farbwähler startet eine Pipette, mit der der Farbwert eines beliebigen Pixels auf dem Bildschirm ermittelt wird.

 

Sonstige Spielzeuge

FancyZones

(LinkFancyZones ist perfekt für alle, die gerne Ordnung auf dem Bildschirm haben. Das ewige Herumjonglieren mit Fenstern vom Windows Explorer oder Programmen hat damit ein Ende. Definiere Bereiche auf deinem Bildschirm – oder deinen Bildschirmen – und schiebe die Fenster einfach in diese Bereiche.

Wie von Zauberhand werden diese neben- und übereinander positioniert. Nie war Aufräumen und Ordnung halten einfacher.

Tastenkombinationsübersicht

(Link) Mit der Tastenkombination Windows – Hochstelltaste – Fragezeichen öffnet sich eine Übersicht über alle Tastenkombinationen, die sich mit der Windows-Taste anbieten.

Tastatur-Manager

(Link) Hiermit kann man die Tastaturbelegung neu konfigurieren. Wenn ich ehrlich sein darf, habe ich keine Ahnung, wer dieses Tool wann brauchen kann. Vielleicht fällt dir die eine Situation ein…🤨

Immer im Vordergrund

(Link) Damit ist es möglich, ein Fenster oder das Fenster eines Programmes immer im Vordergrund zu haben. Es wird also nie von anderen Fenstern überdeckt.

Wo bekomme ich die PowerToys her?

Microsoft StoreÜber den Microsoft Store geht es wahrscheinlich am schnellsten:
https://apps.microsoft.com/store/detail/XP89DCGQ3K6VLD

 

GitHubWer die Software lieber über GitHub lädt:
https://github.com/microsoft/PowerToys/releases
(Auch, wenn man diese Version installiert, kommen Updates automatisch auf den Rechner)

Fazit

Natürlich brauche ich die PowerToys nicht alle, und auch nicht jeden Tag. Aber ich möchte ohne die kleinen hilfreichen und produktiven Spielzeuge nicht mehr meinen Arbeitsalltag bestreiten. Die PowerToys sind für mich unverzichtbar geworden, vor allem die Mausdienstprogramme sind bei Schulungen und Erklärvideos elegante Hilfsmittel.

Christoph Steffens

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Die verlängerte Werkbank zwischen Kunde und Dienstleister

Die verlängerte Werkbank zwischen Kunde und Dienstleister

Ich weiß gar nicht, ob der Begriff „verlängerte Werkbank“ in der Branche bekannt war oder nur in meiner „Blase“. Gemeint ist eine bessere, nahtlose Zusammenarbeit zwischen Kunde und Dienstleister. Diese sollte herbeigeführt werden durch moderne Techniken, die das Internet ermöglicht. Vor Jahren ging es darum, Daten nicht mehr per Datenträger und Post zu transportieren. Übertragung per ISDN lösten dies ab (Stichwort ist „Leonardo“ von „Hermstedt“). Das wiederum wurde durch E-Mail abgelöst. Heute ist es möglich, dass sich Kunde und Dienstleister gemeinsame Server und Datenbanken teilen.

In meinen Augen ist dieses Thema von der Tagesordnung verschwunden. Und das empfinde ich als einen großen Fehler. Dienstleister verfügen über Kenntnisse, Fertigkeiten und Werkzeuge, die die Mitarbeiter*innen der Auftraggeber nicht haben. Klar, man kann einen Dienstleister „beauftragen“, mit gewissen Tätigkeiten. Allerdings stellt es eine Hürde da, einen Auftrag zu erzeugen, Daten zu sammeln und dem Dienstleister zur Verfügung zu stellen. Absprachen müssen getroffen, Details besprochen und Rechnungen geschrieben und kontrolliert werden.

Manchmal scheinen Dienstleister es aus den Augen verloren zu haben, Entwicklungen des Internets zur Unterstützung ihrer Kunden zu nutzen.

 

Satzkiste geht andere Wege

Wir als Satzkiste bieten unseren Kunden sowohl unser Know-How als auch die passenden Werkzeuge an. Dies, sozusagen, in einer nahtlosen verlängerten Werkbank aus Sicht unserer Kunden. Der Übergabepunkt ist eine Website: maxi.satzkiste.de

Hinter der Anmeldemaske sieht jeder und jede Mitarbeiter*in unserer Kunden die „Kacheln“ wie im Bild oben dargestellt. Per „drag’n’drop“ können die Daten hochgeladen werden und diese werden dann entsprechend verarbeitet.

Welche „Kacheln“ angeboten werden, was mit den Daten gemacht wird, welche zusätzlichen Steuerparameter angeboten werden, wird einmal abgestimmt und eingerichtet. Ab dann stehen diese Dienstleistungen auf Wunsch „7/24“ zur Verfügung. Alle Mitarbeiter*innen des Kunden können also ohne weitere Absprache die Systeme und das Know-how der Satzkiste nutzen.

 

Alles ist möglich!

OK, das hört sich etwas „angeberisch“ an, zugegeben. Sagen wir, es ist fast alles möglich. Einige Beispiele haben wir bereits beschrieben, z. B. hier oder hier oder hier. Die Faustregel ist, dass es um Daten gehen muss und die Verarbeitung irgendwie beschreibbar sein muss.

Klassischerweise werden Daten aus der Medienproduktion verarbeitet. InDesign-Dateien, Bilder, PDFs und so weiter. Aber wir nehmen auch gerne XML entgegen und lassen die in InDesign-Templates rendern. Oder Excel-Tabellen, um Anzeigen zu generieren. Und so weiter, et cetera, …

 

Der Preis ist natürlich enorm

Ja, das muss man sagen. Es ist nämlich wahnsinnig teuer, wenn man diese Dienstleistung nicht nutzt! ( ͡ᵔ ͜ʖ ͡ᵔ )

Denn entweder müssen die Teams in den Fachabteilungen die Aufgaben selbst erledigen oder es müssen andere ineffiziente oder umständliche Wege gegangen werden. Nehmen wir das Beispiel Mockup-Maker. Natürlich kann man die Marketingabteilung mit Photoshop, einem Template, einer „Aktion“ und einer Schulung ausstatten und die Mock-Ups werden dort angefertigt. Aber haben die Kolleg*innen Zeit? Was ist, wenn es Probleme und Fragen gibt? Nein! Die Aufgaben einer Marketingabteilung sollten andere sein. Es ist besser und günstiger, wenn deren Mitarbeiter*innen maxi.satzkiste.de nutzen.

 

Und wie geht es weiter?

Natürlich ist die Web-Oberfläche in unserem Beispielaufbau nicht alles, was möglich ist. Selbstverständlich können auch automatisiert Daten beim gewünschten Ort abgeholt werden – sei es über FTP oder andere beliebige Internetschnittstellen. Die Dienstleistung ist nicht teuer und lohnt schon für kleine Datenvolumen. Lass uns miteinander reden, dann wird sich schnell klären, ob Maxi für Dich „gut“ oder „sehr gut“ ist!

Kommentar

Für viele in der Branche hört „Automatisierung“ auf, wenn irgendwie XML-Daten eine Rolle spielen. Dabei fängt Automatisierung viel früher an und hört viel später auf. Wir werden hier im Blog immer mal wieder Workflows aufzeigen, die uns und unseren Kunden bei der Arbeit enorm helfen.

Christoph Steffens

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Scripte in InDesign

Scripte in InDesign

Die Satzkiste hat eine Mission. Und dieser Mission geht sie seit Jahren mit wachsender Begeisterung und Vehemenz nach: Wir möchten die Nutzung von Scripten in InDesign bewerben und überall verbreiten, wie toll, hilfreich und unentbehrlich Scripte sind.

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Schau InDesign beim Arbeiten zu

Bei der täglichen Arbeit ist es doch einfach eine Wonne, nach dem Start eines Scriptes InDesign dabei zu beobachten, wie der Computer endlich das tut, wofür er erfunden wurde: Für mich arbeiten. Wie magisch öffnen und schließen sich Dateien und Rahmen; je nachdem, welches Skript gerade werkelt. Scripte können Tätigkeiten, die ich sonst mühsam zusammenklicken muss, für mich erledigen. Das ist natürlich bei stupiden, immer wiederkehrenden Handgriffen eine enorme Hilfe. Einen Aspekt darf man dabei nicht vergessen: Der Mensch macht Fehler. Wenn ich einen Computer richtig „anweise“ (also: ein ordentliches Skript nutze) macht er keine Fehler.

Nehmen wir BatchConvert. Ein Skript, das dabei hilft, einen Ordner voller InDesign-Dateien in PDF-Dateien zu exportieren. Abgesehen von der gewonnener Zeit, das mir dieses Skript schenkt, hat es einen Riesenvorteil gegenüber meiner Hand und meiner Maus: Wenn ich einhundert Exporte mache, dann werde ich einige Male den falschen Zielordner auswählen oder das falsche PDF-Export-Preset anklicken. Den Fehler macht das Skript nicht. Den kostenfreien Download und weitere Informationen zu BatchConvert findest du auf https://creativepro.com/files/kahrel/indesign/batch_convert.html

Manche Scripte können sogar Dinge, an die ich mit der Maus nicht herankomme. Zauberei. Scripte können für mich Fehler finden, Fehler reparieren, oder eben tausende von Daten konvertieren. Und all das, während ich Kaffee trinke – oder Tee, je nach persönlicher Präferenz.

Und meine frohe Kunde beginnt damit: Niemand muss Angst vor der Anwendung von Scripten in InDesign haben. Die Anwendung eines Scriptes ist ein simpler Doppelklick.

Es gibt Scripte, die sich in die Menübefehle einfügen, weitere Informationen dazu erhältst du in folgendem Video:

 

Und es gibt Scripte, die sich sogar in Kontextmenüs einfügen, wie dieser fabelhafte Tipp: https://github.com/gsingelmann/indd_swap_images.

Der Effekt bei diesen Scripten ist immer maximal.

Ganz wichtig ist folgendes: Du musst keinen Code lesen, geschweige denn schreiben können. Das Erlernen von Programmiersprachen ist nicht jedermanns Sache und ist zum Glück auch nicht nötig für das Anwenden von Scripten in InDesign.

Ich habe mehrfach versucht JavaScript zu lernen, um selbst mal ein Skript zu schreiben, wenigstens ein paar Zeilen. Aber es ist mir nie gelungen, das ist einfach nicht meine Welt. Wenn dir das genau so geht wie mir, ist das keine Hürde. Man muss nur wissen, wo man Scripte herbekommt und wie man sie installiert. Das Installieren ist schon mal super einfach.

 

Wo finde ich Scripte in InDesign?

Öffne in InDesign die Palette „Scripte“ über das Menü „Fenster > Hilfsprogramme > Scripte“. In diesem Video ist es noch mal beschrieben:

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Das wirklich Tolle ist, dass mit InDesign schon eine riesige Anzahl von nützlichen Scripten mit ausgeliefert wird. In der Scripte-Palette findest du unter „Anwendung“ in den „Samples“ einige wertvolle Goldstücke, die dir schon mal die Arbeit erleichtern können. In diesem Ordner findest du „JavaScript“ und, je nach Betriebssystem „VBScript“ (Windows) oder „AppleScripte“ (macOs). Konzentriere dich auf die Scripte im Ordner „JavaScript“, die anderen Ordner enthalten die gleichen Scripte, nur in einer anderen Programmiersprache.

Dort findest du so einfache Beispiele wie „AddGuides“ oder „CropMarks“. Das sind super simple Scripte, und vielleicht hast du diese Funktionen nie gebraucht. Aber sie machen deutlich, welches Potenzial in Scripten steckt.

Unter „Community“ in der Scripte-Palette hat Adobe in den letzten Jahren einen Ort geschaffen, in den die besten Scripter der Welt ihre Schätze platzieren können. Der Blick lohnt garantiert. Mehr zu diesen Community-Scripten unter: https://helpx.adobe.com/indesign/user-guide.html/indesign/using/scripting.ug.html#community_scripts

Kleiner Tipp am Rande: Wenn der Ersteller des Scriptes sauber arbeitet, dann schreibt er in den Code eine DESCRIPTION. Diese erscheint dann, wenn man mit der Maus in der Scripte-Palette über den Skriptnamen fährt. Das ergänzt den reinen Namen des Scriptes und macht (oft) klarer, was man von dem Skript erwarten kann.

Hier gibt es Videos, die einige der mitgelieferten Scripte beschreiben:

 

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Eines meiner Lieblingsscripte ist der „UnicodeInjector“. Wenn du häufig Sonderzeichen in Texte einbauen musst, die über die normale Tastatur nicht erreichbar sind, dann hilft dir dieses Skript. Wenn du es mit dem Unicode des Zeichens kombinierst, kannst du es mit einfachem Mausklick einfügen. Mehr dazu hier:

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Es gibt viele Quellen für Scripte im Internet. Die Google-Suche hilft. Mir ist noch kein Skript untergekommen, welches „schlecht“ war. Prinzipiell sind Downloads aus dem Internet natürlich mit Vorsicht zu genießen. Aber dass böse Hacker ein InDesign-Skript als Einfallstor nutzen, ist doch extrem unwahrscheinlich. Eine wertvolle Quelle für Scripte ist die große Skript-Datenbank von Hilfdirselbst.ch http://indesign.hilfdirselbst.ch., dem Schweizer Internetforum, das von extrem pfiffigen Moderatoren und Teilnehmern gepflegt wird. Und nicht selten werden Problemschilderungen dadurch gelöst, dass ein kundiger Programmierer einfach ein 10-zeiliges JavaScript schreibt, und schon ist das Problem erledigt.

 

Wie installiert man ein Skript?

Gar nicht! Man „installiert“ keine Scripte. Scripte sind einzelne Dateien, die man in den richtigen Ordner legen muss. Fertig. In wenigen Ausnahmen gehören noch weitere Datei zu einem Skript.

Wo der Ordner ist, in den du das Skript legen musst, ist einfach herauszufinden. Klicke in der Scripte-Palette mit der rechten Maustaste auf den Ordner „Benutzer“. Wähle im Kontextmenü „Im Explorer anzeigen“ bzw. „im Finder anzeigen“.

Nun öffnet sich das Benutzer-Verzeichnis deines Betriebssystems und dort der Scripts-Ordner des InDesigns, dass du benutzt. Wichtig: Deine Scripte legst du nun in den Ordner “Scripts Panel” hinein! Sofort sollten diese in der Scripte-Palette in deinem InDesign sichtbar und nutzbar sein.

Noch mehr nützliches Know-How: Videos von der IDUG

Im Rahmen einer Onlineveranstaltung der IDUG Stuttgart haben Katharina Frerichs und Christoph Steffens eine ganze Reihe von Skripten vorgestellt. Siehe hier, hier und hier! Es lohnt sich.

Kommentar

Die Welt der Skripte in InDesign ist riesengroß. Tu dir den Gefallen und tauche ein. Wir, das Team der Satzkiste, hilft dir gerne dabei. Wo sind deine „Zeitfresser“? Wo deine größten Schmerzen bei der Arbeit mit InDesign? Wenn es noch kein fertiges Skript im Internet gibt, so können wir sicher eines für dich  „zaubern“!

Katharina Frerichs

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