Was ist eine „InDesign User Group“?

Was ist eine „InDesign User Group“?

„Usergroups“ gibt es schon ewig und für wahrscheinlich jede Hard- oder Software. Im Prinzip ist eine Usergroup nichts anderes als ein „Stammtisch“. Es ist eine Gruppe Menschen, die sich trifft und sich austauscht und gegenseitig unterstützt. Und so ist eine „InDesign Usergroup“ eben eine Gruppe von Menschen, die Interesse an InDesign im Speziellen und Publishing im Allgemeinen hat, in diesem Metier Geld verdient oder sich vernetzen möchte.

Alle Veranstaltungen der IDUG sind kostenlos und offen für jeden!

Katharina Frerichs und Christoph Steffens organisieren seit 2010 die „InDesign Usergroup Stuttgart“ und haben aktuell (Stand Juni 2022) stolze 82 Veranstaltungen hinter sich.

 

Unabhängig von Adobe

Uns ist wichtig, zu betonen, dass die Usergroup unabhängig von Adobe ist!

Ja, wir bekommen von Adobe Gewinne gesponsert, die wir verlosen dürfen. Häufig bekommen wir auch Kontakt zu Referenten über Adobe. Aber der freundliche Softwareriese aus San José hat kein Mitspracherecht bei den Inhalten der IDUG. Und so kommt es selbstverständlich dazu, dass im Rahmen einer IDUG-Veranstaltung auch mal Software von Quark oder Serif vorgestellt wird. Oder wir machen uns einfach über Adobe lustig: Link!

Die Organisatoren der Gruppen machen das in ihrer Freizeit, aus „Spaß an der Freud“ und aus Lust am Netzwerken. Und dementsprechend wild sind auch die Formen, die jede IDUG an den Tag legt. So kommen und gehen die IDUGs auch. Es gab sehr erfolgreiche IDUGs in München, Rhein/Ruhr, Rhein/Main, Köln und Bern. Aber, wie das bei Hobbyprojekten so ist, manchmal kommt das Leben dazwischen und macht einen Strich durch die Rechnung.

Früher, vor Corona, traf man sich persönlich. Die IDUG Stuttgart war dankbarer Gast in der „Hochschule der Medien“ in Stuttgart. Ein perfekter Ort mit viel Platz und tollen Vortragsbedingungen, Parkplätzen und einer ÖPNV-Anbindung vom Feinsten. Seit Frühjahr 2020 finden die Treffen natürlich digital statt. Da sich auf diese Weise das Einzugsgebiet enorm vergrößert hat, wird das wohl auch so bleiben.

 

Vielfalt bei den Themen

Das Herzstück der IDUG sind die Veranstaltungen. Die IDUG-Stuttgart organisiert seit März 2020 jeden Monat ein Treffen zu den unterschiedlichsten Themen. Wenn wir Umfragen machen, welches Thema wir mal in einer Veranstaltung beackern sollen, dann ist immer eines ganz weit oben: „Tipps und Tricks in InDesign“ – gerne kommen wir diesem Wunsch regelmäßig nach. Aber auch Tipps und Tricks zu den anderen Programmen von Adobe kommen nicht zu kurz, wie die Illustrator, After Effects oder CC Express IDUGs zeigen. Aber auch Software anderer Firmen (CI-Hub, Storyeditor, Presshouse…). Wir geben Einblick in die Arbeit von Schriftgestaltern und lassen uns erklären, wie unsere Firma im Internet besser findbar wird. Sehr eindrucksvoll war der Vortrag von René Jaun über die Notwendigkeit von barrierefreien Inhalten.

 

Unser Youtube-Kanal

Schon vor Corona haben wir unsere Veranstaltungen aufgezeichnet. Auf unserem YouTube-Kanal kannst Du alle Aufzeichnungen anschauen. Zudem gibt es jede Menge lange und kurze Videos mit Tipps und Tricks; und das natürlich nicht nur für InDesign. In unserer Playlist „60 Sekunden Photoshop“ geht es um Bildbearbeitung. Ein Höhepunkt sind sicher die Videos, die im Rahmen unserer Feier zum 75. Treffen der IDUG-Stuttgart entstanden sind. Wir konnten uns über internationale Gäste freuen, wie Anne Marie Concepcion.

YouTube aktivieren. Ja, die Inhalte von YouTube anzeigen. Bei Aktivierung werden personenbezogene Daten an YouTube weitergeleitet. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung und in der von Youtube.

Wenn Sie diesen Hinweis akzeptieren, wird Ihre Auswahl gespeichert und die Seite aktualisiert.

 

Die aktuelle Deutschlandkarte

Aktuell (Mitte 2022) gibt es äußerst vitale Lebenszeichen aus den Städten Hamburg, Hannover, Berlin und Stuttgart. Auch diese IDUGs veranstalten Onlinemeetings und wir möchten es sehr stark empfehlen teilzunehmen, wenn das Thema interessant erscheint.

 

Kostenlos, aber nie umsonst

Dieser wunderbare Claim trifft es auf den Kopf.

Willkommen ist jeder! Vom ambitionierten Hobbyisten bis zum Universitätsprofessor sind alle Schattierungen vertreten. Das Gros unserer Teilnehmer sind Grafiker*innen oder Setzer*innen, die selbstständig sind oder in einer kleinen Firma arbeiten. Aber auch Mitarbeiter von Weltkonzernen wurden gesichtet und Geschäftsführer*innen und CEOs und so weiter! Habe bitte keine Scheu, komm einfach dazu und bring dich auch gerne ein.

 

Kommende Veranstaltungen

Redaktionssystem „Storyeditor“ mit Katja Novak und Jürgen Friedmann

26.6.2022
Wir werfen einen Blick auf die redaktionellen und gestalterischen Abläufe des Tools „Storyeditor“

Infos zur Veranstaltung

PDFX-ready „PDF Konverter“ mit Stephan Jaeggi

13.7.2022
Eine brauchbare PDF, die aus einem Office Programm stammt, konvertieren? Eine Web-PDF aus einer Print-PDF erstellen? Hier erfahrt ihr, wie gut das mit PDFX-ready funktioniert

Infos zur Veranstaltung

„Press2id“ mit Gregor Fellenz und Stefan Lamb

29.9.2022
Unser Versprechen: Nach dieser IDUG kann jeder innerhalb kürzester Zeit Daten von WordPress nach InDesign importieren.

Infos zur Veranstaltung

 

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Weitere relevante Internetadressen der IDUG-Stuttgart findest Du unter dieser URL https://bit.ly/IDUG-S

Kommentar

Ich bin ein großer Fan von dieser Art der Wissensvermittlung und des Netzwerkens. Natürlich haben die Präsenzveranstaltungen mehr „Spaß“ gemacht als Zoom-Meetings. Allerdings sind „digital“ Teilnehmer aus dem kompletten deutschsprachigen dabei. Ob und wann wir wieder in die HdM zurückkehren, steht noch in den Sternen. Aber es werden dann sicher „hybride“ Veranstaltungen sein. Die berühmte Butterbretzel bekommt dann jedoch nur der Teilnehmer „vor Ort“.

Christoph Steffens

Du bist hier: Startseite / Archive für Juni 2022

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Die verlängerte Werkbank zwischen Kunde und Dienstleister

Die verlängerte Werkbank zwischen Kunde und Dienstleister

Ich weiß gar nicht, ob der Begriff „verlängerte Werkbank“ in der Branche bekannt war oder nur in meiner „Blase“. Gemeint ist eine bessere, nahtlose Zusammenarbeit zwischen Kunde und Dienstleister. Diese sollte herbeigeführt werden durch moderne Techniken, die das Internet ermöglicht. Vor Jahren ging es darum, Daten nicht mehr per Datenträger und Post zu transportieren. Übertragung per ISDN lösten dies ab (Stichwort ist „Leonardo“ von „Hermstedt“). Das wiederum wurde durch E-Mail abgelöst. Heute ist es möglich, dass sich Kunde und Dienstleister gemeinsame Server und Datenbanken teilen.

In meinen Augen ist dieses Thema von der Tagesordnung verschwunden. Und das empfinde ich als einen großen Fehler. Dienstleister verfügen über Kenntnisse, Fertigkeiten und Werkzeuge, die die Mitarbeiter*innen der Auftraggeber nicht haben. Klar, man kann einen Dienstleister „beauftragen“, mit gewissen Tätigkeiten. Allerdings stellt es eine Hürde da, einen Auftrag zu erzeugen, Daten zu sammeln und dem Dienstleister zur Verfügung zu stellen. Absprachen müssen getroffen, Details besprochen und Rechnungen geschrieben und kontrolliert werden.

Manchmal scheinen Dienstleister es aus den Augen verloren zu haben, Entwicklungen des Internets zur Unterstützung ihrer Kunden zu nutzen.

 

Satzkiste geht andere Wege

Wir als Satzkiste bieten unseren Kunden sowohl unser Know-How als auch die passenden Werkzeuge an. Dies, sozusagen, in einer nahtlosen verlängerten Werkbank aus Sicht unserer Kunden. Der Übergabepunkt ist eine Website: maxi.satzkiste.de

Hinter der Anmeldemaske sieht jeder und jede Mitarbeiter*in unserer Kunden die „Kacheln“ wie im Bild oben dargestellt. Per „drag’n’drop“ können die Daten hochgeladen werden und diese werden dann entsprechend verarbeitet.

Welche „Kacheln“ angeboten werden, was mit den Daten gemacht wird, welche zusätzlichen Steuerparameter angeboten werden, wird einmal abgestimmt und eingerichtet. Ab dann stehen diese Dienstleistungen auf Wunsch „7/24“ zur Verfügung. Alle Mitarbeiter*innen des Kunden können also ohne weitere Absprache die Systeme und das Know-how der Satzkiste nutzen.

 

Alles ist möglich!

OK, das hört sich etwas „angeberisch“ an, zugegeben. Sagen wir, es ist fast alles möglich. Einige Beispiele haben wir bereits beschrieben, z. B. hier oder hier oder hier. Die Faustregel ist, dass es um Daten gehen muss und die Verarbeitung irgendwie beschreibbar sein muss.

Klassischerweise werden Daten aus der Medienproduktion verarbeitet. InDesign-Dateien, Bilder, PDFs und so weiter. Aber wir nehmen auch gerne XML entgegen und lassen die in InDesign-Templates rendern. Oder Excel-Tabellen, um Anzeigen zu generieren. Und so weiter, et cetera, …

 

Der Preis ist natürlich enorm

Ja, das muss man sagen. Es ist nämlich wahnsinnig teuer, wenn man diese Dienstleistung nicht nutzt! ( ͡ᵔ ͜ʖ ͡ᵔ )

Denn entweder müssen die Teams in den Fachabteilungen die Aufgaben selbst erledigen oder es müssen andere ineffiziente oder umständliche Wege gegangen werden. Nehmen wir das Beispiel Mockup-Maker. Natürlich kann man die Marketingabteilung mit Photoshop, einem Template, einer „Aktion“ und einer Schulung ausstatten und die Mock-Ups werden dort angefertigt. Aber haben die Kolleg*innen Zeit? Was ist, wenn es Probleme und Fragen gibt? Nein! Die Aufgaben einer Marketingabteilung sollten andere sein. Es ist besser und günstiger, wenn deren Mitarbeiter*innen maxi.satzkiste.de nutzen.

 

Und wie geht es weiter?

Natürlich ist die Web-Oberfläche in unserem Beispielaufbau nicht alles, was möglich ist. Selbstverständlich können auch automatisiert Daten beim gewünschten Ort abgeholt werden – sei es über FTP oder andere beliebige Internetschnittstellen. Die Dienstleistung ist nicht teuer und lohnt schon für kleine Datenvolumen. Lass uns miteinander reden, dann wird sich schnell klären, ob Maxi für Dich „gut“ oder „sehr gut“ ist!

Kommentar

Für viele in der Branche hört „Automatisierung“ auf, wenn irgendwie XML-Daten eine Rolle spielen. Dabei fängt Automatisierung viel früher an und hört viel später auf. Wir werden hier im Blog immer mal wieder Workflows aufzeigen, die uns und unseren Kunden bei der Arbeit enorm helfen.

Christoph Steffens

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