Star­ke Pass­wör­ter sind wich­tig für die IT-Sicherheit

Star­ke Pass­wör­ter sind wich­tig für die IT-Sicherheit

Der zen­tra­le Bau­stein beim The­ma Sicher­heit im Inter­net oder all­ge­mein IT-Sicher­heit ist und bleibt das Pass­wort. Es gibt vie­le alter­na­ti­ve Ent­wick­lun­gen zum Kon­zept „Pass­wort“, aber ein star­kes Pass­wort ist wichtig.

 

Schwa­ches Pass­wort erleich­tert Angriffe

Zuge­ge­ben: Das Ver­wal­ten von „star­ken“ Pass­wör­tern ist nicht so ein­fach wie bei „schwa­chen“ Pass­wör­tern und ver­ur­sacht Auf­wand. Schaut man sich aber die häu­figs­ten Ursa­chen für Löse­geld­an­grif­fe an (sie­he Gra­fik), stellt man fest, dass in einem von fünf Angrif­fen auf IT-Sys­te­me schwa­che Pass­wör­ter eine Rol­le spiel­ten.

© Dat­to, zitiert nach de.statista.com, 2020

 

Und im Gegen­satz zu den ers­ten drei Plät­zen der Umfra­ge kannst Du per­sön­lich jetzt und heu­te die­se Schwach­stel­le schlie­ßen! Du musst nur Dei­ne Pass­wör­ter stark machen.

Trotz sich häu­fen­der Mel­dun­gen über Cyber­an­grif­fe wer­den nach wie vor erstaun­lich oft Pass­wör­ter genutzt, die sich der Anwen­der ein­fach ein­prä­gen kann. Unter den belieb­tes­ten sind bei­spiels­wei­se 123456 oder Pass­wort. Schau doch mal auf die­se Sei­te von Wiki­pe­dia und suche Dein Pass­wort. Kannst Du es dort fin­den? Das bedeu­tet, dass bei einem Angriff auf dein E‑Mailkonto die­se Lis­te als Ers­tes abge­ar­bei­tet wird vom Angrei­fer. Die­se Pass­wör­ter soll­ten also auf jeden Fall nicht mehr ver­wen­det wer­den.

Infographic: The Most Popular Passwords Around the World | Statista

© North Pass, zitiert nach de.statista.com, 2020

 

Was ist ein star­kes Passwort?

Schon das Hin­zu­fü­gen eines ein­zi­gen Groß­buch­sta­bens zu einem Pass­wort kann des­sen Poten­zi­al dra­ma­tisch ver­än­dern, wie aus den Daten der Web­site Security.org (sie­he Gra­fik) her­vor­geht. Ein Pass­wort mit acht Zei­chen kann nun in 22 Minu­ten statt in einer Sekun­de geknackt wer­den – eine Stei­ge­rung von mehr als 1000 Prozent.

Infographic: How Safe Is Your Password? | Statista

© Security.org, zitiert nach de.statista.com, 2020

 

Wäh­rend die zusätz­li­che Zeit in die­sem Fall defi­ni­tiv nicht aus­reicht, um ein zufrie­den­stel­len­des Pass­wort zu erhal­ten, kann der hohe Sicher­heits­ge­winn durch die Ver­wen­dung ande­rer Zei­chen als Klein­buch­sta­ben ver­viel­facht wer­den. Bei Ver­wen­dung von min­des­tens einem Groß­buch­sta­ben und einer Zahl wür­de ein acht Zei­chen umfas­sen­des Kenn­wort von einem Com­pu­ter in einer Stun­de geknackt wer­den kön­nen. Fügt man ein wei­te­res Sym­bol hin­zu, sind es acht Stunden.

Um ein Pass­wort wirk­lich sicher zu machen, kön­nen noch mehr Zei­chen oder mehr als ein Groß­buch­sta­be, eine Zahl oder ein Sym­bol hin­zu­ge­fügt wer­den. Ein Pass­wort mit zwölf Zei­chen, einem Groß­buch­sta­ben, einer Zahl und einem Sym­bol ist fast unknack­bar, denn ein aktu­el­ler Com­pu­ter braucht 34.000 Jah­re, um es zu kna­cken.

Dies liegt dar­an, dass sich die mög­li­chen Kom­bi­na­tio­nen für ein Kenn­wort expo­nen­ti­ell erhö­hen, wenn wir mehr ver­schie­de­ne Zei­chen ver­wen­den. Bei nur 26 Klein­buch­sta­ben hat ein Pass­wort mit acht Zei­chen etwa 209 Mil­li­ar­den mög­li­che Kom­bi­na­tio­nen. Rech­net man die Groß­buch­sta­ben hin­zu, kommt man bereits etwa 53,5 Bil­lio­nen Kom­bi­na­tio­nen. Mit den Zah­len sind es 218 Bil­lio­nen Kom­bi­na­tio­nen. Sym­bo­le bie­ten ein wei­te­res gro­ßes Sicher­heits­po­ten­zi­al, aber da nur die weni­gen, die auf Com­pu­ter­tas­ta­tu­ren ange­zeigt wer­den, bequem zu ver­wen­den sind, erhöht sich die Zahl der Kom­bi­na­tio­nen noch ein­mal auf rund 430 Bil­lio­nen Kombinationen.

Das welt­weit sichers­te Passwort

Laut dem Inter­net­por­tal Der Pos­til­lon wur­de Mb2.r5oHf-0t von Sicher­heits­ex­per­ten zum sichers­ten Pass­wort der Welt gekürt. Okay – Spaß bei­sei­te. An dem Bei­spiel erkennt man den­noch sehr schön ein star­kes Pass­wort. Laut checkdeinpasswort.de dau­ert es 121 Quin­til­lio­nen Jah­re bis es mit aktu­el­ler Rech­ner­ka­pa­zi­tät geknackt wer­den wür­de. So kom­pli­ziert und „unmerk­bar“ muss ein Pass­wort aber nicht sein.

Denn wir haben eine wei­te­re Anfor­de­rung an Pass­wör­ter: Du soll­test kein Pass­wort mehr­mals ver­wen­den. Das bedeu­tet, dass Du für jedes Sys­tem, Inter­net­pro­tal oder Dienst ein eige­nes und ein­ma­li­ges Pass­wort ver­wen­den soll­test. Wenn näm­lich die Benut­zer­da­ten einer Inter­net­sei­te geklaut wur­den, haben dunk­le Gestal­ten dein Pass­wort. Schlech­te Nach­rich­ten über Online­kri­mi­na­li­tät und Daten­klau sind all­ge­gen­wär­tig. Im April 2021 wur­de ein gro­ßer Daten­satz von über 500 Mil­lio­nen Face­book-Nut­zern frei zum Down­load bereit­ge­stellt. Die Daten, die etwa 20 % der Face­book-Abon­nen­ten umfas­sen, wur­den angeb­lich durch Aus­nut­zung einer Sicher­heits­lü­cke erlangt, die laut Face­book im August 2019 beho­ben wur­de. Auch Ado­be und des­sen Kun­den waren von einem „Pass­wort-Dieb­stahl“ schon ein­mal betrof­fen.

Ob Du und Dei­ne Daten bereits von einem sol­chen „Dieb­stahl“ betrof­fen waren, kannst Du tes­ten bei haveibeenpwned.com. Die­se Web­site schaut in Mil­lio­nen geklau­ter und öffent­lich zugäng­li­cher Daten­sät­ze und sucht auf Wunsch Dei­ne E‑Mail-Adres­se darin.

Wirst Du mit Dei­ner E‑Mail-Adres­se gefun­den, soll­test Du in die­sen Diens­ten das Pass­wort drin­gend ändern und, wenn Du dort ein Stan­dard-Pass­wort ver­wen­dest, die­ses in allen Diens­ten ändern!

 

Eine ein­fa­che Lösung: Die Passwortphrase

Eine Lösung für das Pro­blem ist eine Pass­wort­phra­se. Denk Dir einen Satz aus. Zum Bei­spiel: „Ich fin­de die Satz­kis­te total super“. Die Anfangs­buch­sta­ben sind IfdSts. Jetzt feh­len noch Zah­len. Neh­men wir 2018 und kom­bi­nie­ren wir bei­des mit einem „Unter­strich“. Jetzt ist die Pass­wort­phra­se IfdSts_2018. Das kön­nen wir nun für jeden Dienst, oder Sys­tem oder Inter­net­por­tal mit des­sen Anfangs­buch­sta­ben kombinieren.

Also fb_IfdSts_2018 für Face­book und gm_IfdSts_2018 für Gmail und xi_IfdSts_2018 für Xing usw. Das kannst Du Dir mer­ken und das ist sicher.

Der Nach­teil ist, dass Du die­ses Pass­wort nicht tei­len kannst. Wenn Du ne_IfdSts_2018, also Dein Net­flix-Pass­wort, an Dei­ne Kin­der wei­ter­gibst, ken­nen die­se auch Dei­ne Phra­se und damit dein Amazon-Passwort!

 

Die sichers­te Lösung

Auch wenn ich die Pass­wort­phra­se immer noch für die prak­ti­ka­bels­te Lösung für den Groß­teil der Anwen­der hal­te, ist dies nicht geeig­net für den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz. Und eines kommt dazu: Rich­tig sicher ist ein Pass­wort nur, wenn es regel­mä­ßig gewech­selt wird!

Die bes­te Waf­fe, um sich vor schwa­chen Pass­wör­tern zu schüt­zen ist sicher die Nut­zung eines Pass­wort­ma­na­gers! Also ein Sys­tem, dass ein star­kes und indi­vi­du­el­les Pass­wort für Dich ver­wal­tet. Die Lis­te der Tools ist lang. Apple-Jün­ger ver­trau­en dem iCloud-Schlüs­sel­bund aber es gibt auch 1password, Kee­per oder Last­Pass und noch viel mehr. Auch Brow­ser wie Chro­me oder Fire­fox ver­wal­ten Dei­ne Pass­wör­ter. Jedes Sys­tem oder Pro­gramm hat Vor- und Nachteile.

Wir in der Satz­kis­te set­zen auf Bit­war­den und sind sehr zufrie­den. Aber davon mehr in einem spä­te­ren Blogartikel.

Die Vor­tei­le die­ser Tools lie­gen auf der Hand: Man muss sich kei­ne Pass­wör­ter mer­ken. Das heißt sie kön­nen belie­big lang und stark sein. Man kann die Tools auf allen Platt­for­men nut­zen, sei es im Brow­ser, dem Han­dy oder Com­pu­ter. Man kann Pass­wor­te tei­len im Team. Und man kann das Pass­wort belie­big oft ändern. Aller­dings muss man sich sein Haupt-Pass­wort für den „Tre­sor“ des Pass­wort­ma­na­gers gut mer­ken bzw. absichern.

Kom­men­tar

Seit Ein­füh­rung von „Bit­war­den“ in der Satz­kis­te füh­len wir uns einer­seits siche­rer. Ande­rer­seits ist das Tei­len von Pass­wör­tern im Team viel ein­fa­cher. Man schaut ein­fach nach! Nie­mand muss fra­gen, es gibt kei­ne Lis­ten oder Post-its. Vor allem im Zeit­al­ter des „Home­of­fice“ ein wah­rer und siche­rer Segen.

Chris­toph Steffens

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Tei­len
So stellst du die Ado­be Updates rich­tig ein

So stellst du die Ado­be Updates rich­tig ein

Wir stel­len in unse­ren Work­shops immer wie­der fest, dass es bei Nut­zern der Ado­be Crea­ti­ve Cloud häu­fig Unklar­hei­ten dar­über gibt, wie Ado­be Updates kon­kret funk­tio­nie­ren. Zuge­ge­ben, Ado­be prä­sen­tiert uns hier eine Benut­zer­ober­flä­che, die sich zu Tei­len nicht intui­tiv bedie­nen lässt und unter Umstän­den mit gewis­sen Fall­stri­cken ver­bun­den ist. Wir erklä­ren dir das gerne.

Die fol­gen­den Infor­ma­tio­nen gel­ten für Anwen­der mit Indi­vi­du­al-Lizenz oder Team-Lizenz. Wenn du eine Enter­pri­se-Lizenz nutzt, regelt der Admin die­se Din­ge für dich.

 

Die ver­schie­de­nen Ver­si­ons­num­mern dei­ner Ado­be Programme

Wir müs­sen unter­schei­den zwi­schen der Neben­ver­si­ons­num­mer und der Haupt­ver­si­ons­num­mer; im eng­li­schen Minor­re­lease und Major­re­lease genannt.

Die Haupt­ver­si­ons­num­mer ist die Zahl vor dem Punkt. Also z.B. „17.1“,  „18.2“ oder „19.10“. Die­se Ver­sio­nen sind extrem wich­tig, vor allem für Pro­gram­me wie InDe­sign. Denn InDe­sign-Datei­en sind nicht „abwärts­kom­pa­ti­bel“. Das bedeu­tet, dass man eine Datei, die man in InDe­sign Ver­si­on 18  gespei­chert hat, nicht ohne wei­te­res in InDe­sign Ver­si­on 17 öff­nen kann.

Ande­re Pro­gram­me sind da nicht so emp­find­lich. Zur all­ge­mei­nen Ver­wir­rung „ver­steckt“ Ado­be die­se Haupt­ver­si­ons­num­mer und nennt sie statt­des­sen 2021, 2022. Hier muss der Anwen­der also höl­lisch aufpassen.

Wel­che Ver­si­on aktu­ell auf dem Rech­ner instal­liert ist, sieht man am bes­ten im „Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ Pro­gramm. Als ich den Screen­shot gemacht habe, hat­te ich also von Pho­to­shop die „Haupt­ver­si­ons­num­mern“ 23 und 22 installiert.

Die Neben­ver­si­ons­num­mer oder Minor­re­lease ist der Teil rechts vom ers­ten Punkt. Also z.B. „17.1“,  „17.2.3.09“ oder „17.10.800“. Die Datei­en der Pro­gram­me sind (im Nor­mal­fall) inner­halb der Haupt­ver­si­ons­num­mer kompatibel.

Ein­mal hat Ado­be eine Ver­si­on von InDe­sign ver­öf­fent­licht mit Neben­ver­si­ons­num­mer, die nicht kom­pa­ti­bel war: eine InDesign-CS5.5‑Datei konn­te man mit InDe­sign CS5.0 nicht öff­nen. Aber das ist lan­ge her.

Die­se Neben­ver­si­ons­num­mer ver­öf­fent­licht Ado­be für Bug­fi­xes und Sicher­heits­up­dates. Bug­fi­xes behe­ben Pro­gram­mier­feh­ler und Sicher­heits­up­dates schlie­ßen Lücken, die für Schad­code (Viren) genutzt wer­den können.

 

Geschmacks­fra­ge: Update Ja oder Nein oder Beides?

Die Fra­ge, die man sich nun stel­len muss, ist, ob man Updates von Ado­be haben möch­te. Ich den­ke, die rich­ti­ge Ant­wort lau­tet „Ja“. Denn zum einen bezah­len wir Ado­be genau dafür Monat für Monat, dass kon­ti­nu­ier­lich an der Soft­ware gewer­kelt wird. Zudem ist es eine gute Idee, sicher­heits­be­ding­te Updates durch­zu­füh­ren, um sich vor Hackern zu schüt­zen. Aber möch­te man auch immer alle Updates von Haupt­ver­si­onnum­mern? Das ist Geschmacks­sa­che! Ist man neu­gie­rig und arbei­tet immer ger­ne mit dem Neu­es­ten, dann will man das. Arbei­tet man aber in einem gro­ßen Team und muss gewähr­leis­ten, dass die Datei­en kom­pa­ti­bel sind, kann man unter Umstän­den nicht immer sofort auf die neu­es­te Ver­si­on updaten.

Ich sage es vor­weg: Ado­be erlaubt lei­der kei­ne Unter­schei­dung zwi­schen Haupt- und Neben­ver­si­ons­num­mer. Das ist ärgerlich.

Und eine Info noch: Haupt­ver­si­onnum­mern ver­öf­fent­licht Ado­be im Nor­mal­fall nur ein­mal im Jahr und zwar zur Haus­mes­se „Ado­be Max“. Neben­ver­si­onnum­mern erschei­nen monat­lich, teil­wei­se häu­fi­ger. Infor­ma­tio­nen zu den Sicher­heits­up­dates ver­öf­fent­licht Ado­be hier: https://helpx.adobe.com/security.html/security

 

„Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ App ist der Dreh- und Angelpunkt

Die wich­tigs­te Ein­stel­lung für die wei­te­ren Schrit­te fin­det man in der „Crea­ti­ve Cloud Desk­top” App unter ( Datei > Vor­ein­stel­lun­gen > ) All­ge­mein > Ein­stel­lun­gen > Crea­ti­ve Cloud bei Anmel­dung star­ten. Nur wenn dies ein­ge­schal­tet ist und damit die App läuft, kann sie über Updates informieren.

Die nächs­te wich­ti­ge Ein­stel­lung befin­det sich unter All­ge­mein > Ein­stel­lun­gen > Crea­ti­ve Cloud lau­fend aktua­li­sie­ren. Auch dies soll­te ein­ge­schal­tet sein, damit die­se wich­ti­ge Soft­ware immer auf dem neu­es­ten Stand ist. Soll­te es in Zukunft eine Ver­si­on der „Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ App geben, die nicht kom­pa­ti­bel mit dem eige­nen Betriebs­sys­tem ist, wird das Update nicht aus­ge­führt. Hier kann man sich also sicher wähnen.

Mög­li­che Updates der ein­zel­nen Ado­be-Pro­gram­me kann man sich zunächst ein­mal mel­den las­sen, bevor sie instal­liert wer­den. Dann weißt das „Crea­ti­ve Cloud“ Sym­bol in der Menü­zei­le (macOS) oder Tas­kleis­te (Win­dows) mit einem klei­nen roten Punkt dar­auf hin.

Dies stellt man ein in der „Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ App unter Benach­rich­ti­gun­gen > Appli­ka­ti­ons­up­dates. Dies soll­te man nun ein­schal­ten, damit Benach­rich­ti­gun­gen zu ver­füg­ba­ren Updates für die instal­lier­ten Pro­gram­me erscheinen.

 

Wie auto­ma­tisch sol­len Updates gela­den werden?

Schau­en wir uns in der „Crea­ti­ve Cloud Desk­top“ App mal dies an: Datei > Vor­ein­stel­lun­gen > Appli­ka­tio­nen > Auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­rung.

Wenn der Schal­ter aus­ge­schal­tet ist, dann pas­siert nichts, wenn Ado­be eine neue Ver­si­on ver­öf­fent­licht. Du bekommst so kei­ne Soft­ware instal­liert, weder Haupt- noch Neben­ver­si­ons­num­mer. Du behältst die Soft­ware, die du hast.

Wenn der Schal­ter bei „Auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­rung“ ein­ge­schal­tet ist, wird die neue Ver­si­on auto­ma­tisch her­un­ter­ge­la­den und Installiert.

Ich erwähn­te es wei­ter oben schon ein­mal: Ado­be unter­schei­det da lei­der nicht zwi­schen Haupt- und Neben­ver­si­ons­num­mer. Bedau­er­li­cher­wei­se! Denn, wenn man „Bug­fi­xes“ und Sicher­heits­up­dates haben möch­te, muss man die „Auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­rung“ ein­schal­ten. Dann bekommt man aber auch die neu­en Haupt­ver­si­ons­num­mern.

Unter den „Erwei­ter­ten Optio­nen“ kann man nun noch ein­stel­len, ob die Ein­stel­lun­gen und Vor­ein­stel­lun­gen der Vor­gän­ger­ver­si­on über­nom­men wer­den sol­len und ob die älte­re Ver­si­on ent­fernt wer­den soll. Was für jeden per­sön­lich und für die ein­ge­setz­te Soft­ware die rich­ti­ge Ein­stel­lung ist, hängt jetzt von ein paar Para­me­tern ab.

Arbei­tet man im Team oder allein? Wel­che Ver­sio­nen und wel­che PlugIns nut­zen Kun­den und Part­ner­un­ter­neh­men? Arbei­tet man mit Soft­ware, die nicht rück­wärts­kom­pa­ti­ble Datei­en erzeugt? Wie sicher muss der Pro­zess sein? Wie voll ist die Fest­plat­te bzw. der Server?

Ich per­sön­lich habe bei InDe­sign natür­lich ein­ge­stellt, dass jedes Update instal­liert und kei­ne alte Ver­si­on ent­fernt wer­den soll. Bei Bridge möch­te ich auch die neue Ver­si­on aber die alte kann ent­fernt werden.

Mit dem Schal­ter „Update“ kann man im Übri­gen eine manu­el­le Suche star­ten, wenn man die Fäden sel­ber in der Hand hal­ten will. Dies soll­te man wegen der Sicher­heits­up­dates aber auch regel­mä­ßig tun!

Übri­gens: Es hält sich hart­nä­ckig das Gerücht, man kön­ne nicht meh­re­re Ver­sio­nen der Ado­be Pro­gram­me auf einem Rech­ner instal­liert haben. Das gilt für Acro­bat. Die ande­ren Pro­gram­me, InDe­sign, Pho­to­shop, Illus­tra­tor usw. kön­nen aber mit meh­re­ren Ver­sio­nen instal­liert sein. 

Link zur Doku­men­ta­ti­on von Adobe

Kom­men­tar

Bei die­sen Ein­stel­lun­gen soll­te man genau auf­pas­sen. Zum einen besteht die Gefahr ein Update zu ver­pas­sen und sich mit Pro­gramm­feh­lern her­um­zu­schla­gen, die „eigent­lich“ nicht mehr bestehen. Oder man arbei­tet noch mit Sicher­heits­lü­cken, die bereits lan­ge geschlos­sen sind. Zum ande­ren besteht aber auch die Gefahr, dass man sich sei­ne pro­duk­ti­ve Soft­ware updatet und PlugIns nicht mehr funk­tio­nie­ren oder Kun­den und Kol­le­gen die Datei­en nicht mehr öff­nen kön­nen. Letz­te­res ist bei InDe­sign ein gro­ßes Thema.

Aber, jetzt weißt du, wel­che Regeln bei der Ein­stel­lung die­ser Para­me­ter wich­tig sind und es kann nichts mehr schiefgehen!

Chris­toph Steffens

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Satz­kis­te ist stol­zer Por­tal­part­ner von Hilfdirselbst.ch

Satz­kis­te ist stol­zer Por­tal­part­ner von Hilfdirselbst.ch

hilfdirselbst.ch beher­bergt defi­ni­tiv die bes­ten Foren für die gra­fi­sche Indus­trie im deutsch­spra­chi­gen Raum. Wir, die Satz­kis­te, sind seit März nun stol­zer „HDS Por­tal­part­ner“ und rei­hen uns ein in so illus­tre Namen wie „Impres­sed“ oder „Cal­las“ oder Ver­bän­de der Druck­in­dus­trie in der Schweiz.

 

Hilf dir selbst – das Forum

HDS ist jedoch mehr als eine Samm­lung von Foren. Wenn­gleich die­se ganz sicher die bes­ten sind, die man im deutsch­spra­chi­gen Inter­net fin­den kann. Zu errei­chen sind sie unter https://www.hilfdirselbst.ch/foren. Egal, ob es eine Fra­ge ist zu InDe­sign, Illus­tra­tor oder Pho­to­shop, oder irgend einem ande­ren Pro­gramm der Ado­be Crea­ti­ve Cloud, hier wird flott gehol­fen. Aber auch ande­re Pro­gram­me wie Quark XPress, Corel oder die Affi­ni­ty-Suite wer­den unterstützt.

Wei­ter­hin kann man sich ver­trau­ens­voll wegen über­grei­fen­der The­men mel­den. Es gibt Foren zu Digi­tal Publi­shing, Java­Script, App­le­Script, Color­ma­nage­ment, PDF und vie­len mehr. Neben der Viel­zahl der The­men zeich­net aber eines die Foren von HDS aus: Die Benut­zer sind erst­klas­si­ge Exper­ten Ihres Faches und hilfs­be­reit! Man kann hier jetzt kein „name­drop­ping“ star­ten, weil immer ein Name feh­len wür­de. Aber die Qua­li­tät der Ant­wor­ten ist über­ra­gend und sucht ihres­glei­chen in ande­ren Foren.

Was zuneh­mend begeis­tert: Es feh­len die „übli­chen“ aggres­si­ven Ant­wor­ten, die man aus den „neu­en“ Sozia­len Medi­en kennt. „Les´ mal das Hand­buch“; „hast du kei­ne ausbildung!!!11!elf?“ usw. wird man im HDS-Forum nicht als Reso­nanz bekom­men. Statt­des­sen nütz­li­che Tipps, inter­es­san­te Links und gute Hin­wei­se.

Immer wie­der wer­de ich über­rascht von der Geschwin­dig­keit, in der geant­wor­tet wird! Es ver­ge­hen nicht sel­ten nur ein paar Minu­ten, bis eine genia­le Ant­wort geschrie­ben wird. OK, die­ser Rekord wird nicht immer ein­ge­hal­ten. Nicht ver­ges­sen: Es kommt auch dar­auf an, wie man die Fra­ge schreibt. Da geht es ein­mal um den Ton. Zum ande­ren aber auch dar­um, ob es gelingt, die Fra­ge so zu for­mu­lie­ren, dass das Pro­blem und die Situa­ti­on den ande­ren Benut­zern ver­ständ­lich gemacht wer­den kann.

Dir ist das alles viel zu viel und du hast Angst den Über­blick über die Bei­trä­ge in den Foren zu ver­lie­ren? Kein Pro­blem. Du ent­schei­dest, wel­che Foren du per Email „abon­nie­ren“ und wel­che „The­men“ du beob­ach­ten möch­test. Natür­lich kannst du jedes Forum ein­zeln per RSS abon­nie­ren! Gera­de die­se Punk­te spre­chen für ein „old­school“ Forum wie HDS im Gegen­satz zu neu­mo­di­schen Face­book Sei­ten. Da ent­schei­det näm­lich Face­book, wel­che Inhal­te du prä­sen­tiert bekommst und da geht ger­ne wich­ti­ges verloren.

 

Mehr als ein Forum

Natür­lich ist HDS mehr als ein Forum.  Die InDe­sign-Script-Daten­bank ist legen­där. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. In Aktu­ell, Tipps und Tuto­ri­als fin­det man genau dies. Aktu­ell ein her­vor­ra­gen­des Video zum The­ma Ein­füh­rung in die Welt der digi­ta­len Bild­grös­se und Auf­lö­sung. Wei­ter geht es mit Hin­wei­sen zu Ver­an­stal­tun­gen, wenn­gleich die ein wenig schweiz-las­tig sind.

Kom­men­tar

Wir sind auf jeden Fall mäch­tig stolz dar­auf „Por­tal­part­ner“ zu sein und so die Mög­lich­keit zu haben uns auf die­ser Platt­form zu prä­sen­tie­ren. Ger­ne hel­fen wir tat­kräf­tig dabei HDS wei­ter zu ent­wi­ckeln und zu „beflü­geln“.

Chris­toph Steffens

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